Unisex-Toiletten in der Schule: Jetzt laufen die Eltern Sturm!

Mädchen und Jungs gemeinsam auf der Toilette? Geht gar nicht, finden die Eltern dieser Schule

Unisex-Toiletten. (Symbolbild)

Es sollte ein Zeichen für eine fortschrittliche Schule sein, die viel Wert auf gegenseitigen Respekt und besondere Bedürfnisse legt. Mit der Einführung von Unisex-Toiletten wollte die "Buxton"-Schule im Londoner Stadtteil Leytonstone auf Kinder eingehen, die transsexuell sind oder geschlechtsneutral leben.

Unisex-Toiletten als soziales Experiment

Viele Eltern sehen die Unisex-Toiletten allerdings nicht so positiv. Auf der Plattform "change.org" startete eine Mutter eine Petition gegen die Toiletten, die nach fünf Tagen bereits 1.000 Unterstützer gefunden hat. Die Kritiker sehen die Toiletten als "soziales Experiment" an. Die Eltern fürchten, dass Unisex-Toiletten die Hygiene, Privatsphäre und Sicherheit ihrer Kinder beeinträchtigen könnten. Da die Toiletten außerdem für Kinder ab acht Jahren gedacht sind, wird außerdem befürchtet, dass Kinder dadurch noch früher sexuell aktiv werden. Im schlimmsten Fall könne es durch die neuen Toiletten zu sexueller Belästigung und Übergriffen kommen.

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Die Schule selbst findet die Unisex-Toiletten nicht so problematisch wie die Eltern. "Kein Schüler ist dazu gezwungen die Unisex-Toiletten zu benutzen.", so die Schulleitung. Denn es werde weiterhin die herkömmlichen, nach Geschlechtern getrennten, Toiletten geben. Mit den Unisex-Toiletten wolle man in erster Linie Vorschriften des Bildungsministeriums entsprechen.

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