Zaubertrick geht schief: Entfesselungskünstler "Jadugar Mandrake" tot geborgen worden

In Indien ging ein Zaubertrick mehr als nur schief: Entfesselkünstler Jadugar Mandrake schaffte es nicht, sich aus dem Wasser zu befreien und verschwand. Jetzt wurde er tot geborgen

Chanchal Lahiri

Nicht magisch, sondern tragisch endete der Zaubertrick von Jadugar Mandrake. Der Künstler aus Indien ließ sich gefesselt in einen Fluss werfen, um sich mithilfe seiner Tricks selbst zu befreien. Doch das Unterfangen ging schief, zunächst wurde der Magier vermisst, jetzt ist er tot geborgen worden.

Jadugar Mandrake ließ sich in den Ganges werfen

Es war eine mutige Idee, die Chanchal Lahiri, bekannt als Jadugar Mandrake, anmeldete. Der Zauberer wollte sich mit Stahlketten und Seilen gefesselt in den indischen Fluss Ganges werfen lassen, um sich dann dort selbst zu befreien und ohne Fesseln wieder an die Oberfläche kommen. Während der erste Teil seines Plans in die Tat umgesetzt wurde, ging der zweite Part schief. Denn nachdem sich der Künstler in einem gelb-roten Kostüm und mithilfe eines Krans in den Fluss werfen ließ, verschwand er in den Tiefen des Gewässers. 

Mit Ketten und Seilen gefesselt ließ sich der Magier in den Fluss werfen.

Nicht nur anwesende Polizisten und Journalisten, sondern auch seine Familie mussten miterleben, dass der 40-Jährige nicht aus dem Fluss auftauchte. Die Suche nach dem Magier dauerte den ganzen gestrigen Montag (17. Juni) an. "Wir sind immer noch auf der Suche", verriet ein Angehöriger des Künstlers der "Welt". "Wir befürchten, dass er im Fluss ertrunken ist", vermeldete Syed Waquar Raza von der Wasserschutzpolizei am Ganges schon kurz nach dem Unglück. Dennoch hoffte man, Jadugar Mandrake lebend finden zu können. So lange die Leiche des Künstlers nicht gefunden würde, werde er nicht für tot erklärt, hatte ein örtlicher Polizeichef gegenüber der "Deutschen Presse Agentur" erklärt.

Entfesselungskünstler ist tot

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Jadugar Mandrake ist tot. Der leblose Körper des Entfesselungskünstlers wurde von der Wasserschutzpolizei aus dem Ganges gezogen, so berichtet es die Nachrichtenagentur AFP. Besonders dramatisch: Der 40-Jährige hatte bereits im Vorfeld gesagt, dass es dieses Mal schwer für ihn werden würde. "Sollte ich es schaffen, mich zu befreien, wird es magisch sein. Wenn ist es nicht schaffe, ist es tragisch." Der Ausgang ist also keinesfalls magisch.

Verwendete Quellen: Welt, Rheinische Post, Bild

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