Tragödie: Mädchen stirbt, nachdem sie Knopfbatterie verschluckt

Ein 2-Jähriges Mädchen verschluckt einen gängigen Haushaltsgegenstand, der kleiner als eine Münze ist. Dann stirbt Brianna Florer

Brianna Florer (†)

Plötzlich spuckte Brianna Blut

Trauer um Brianna Florer: Die 2-Jährige aus dem US-Bundesstaat Oklahoma verstarb, nachdem sie eine Knopfbatterie verschluckte, der kleiner als eine Münze ist. Der Fall ereignete sich bereits am zweiten Weihnachtstag 2015. "Sie hatte ein perfektes Weihnachten", erzählt Briannas Großvater Kent Vince. Dann fing das Mädchen plötzlich an, Blut zu spucken und ihr Körper wurde blau.

Brianna Florers Eltern Stephanie und Brian brachten ihre Tochter sofort in ein Krankenhaus, wo sie sich weiter übergab und schließlich operiert werden musste: "Sie lag 2 1/2 Stunden im OP, aber sie konnten die Blutung nicht stoppen", so die Familie gegenüber dem "Oklahoma Paper".

Ihre Arterie wurde beschädigt

"In der einen Minute ging es ihr gut, in der nächsten war sie tot. Wir haben keine Ahnung, wann sie die Batterie verschluckt haben könnte." Die Ärzte glauben, dass die Batterie sich in Briannas Körper zersetzte - hoch gefährlich für einen Menschen. "In der Speiseröhre ist viel Säure aktiv, dadurch zersetzte sich der schützende Plastikfilm, mit dem die Knopfbatterie überzogen war. Dann können die metallischen Oxide herausströmen und eine katastrophale Verätzung auslösen." Die Knopfbatterie brannte sich höchstwahrscheinlich durch Briannas Speiseröhre und gelang dann zu einer wichtigen Arterie, die beschädigt wurde.

In diesem Video sehen Sie, wie sich eine Knopfbatterie zersetzen kann, wenn sie in einen menschlichen Körper gelangt:

Eine Autopsie soll bald die vollständige Todesursache festlegen. Auf GoFundMe sammelt die Familie Spenden für die Kosten, die bei Briannas Beerdigung anfielen. Für den trauernden Großvater ist klar: "Ich möchte diese Dinge aus dem Haushalt verbannen. Sie sind gefährlich."

Laut dem National Capitol Poison Center verschluckten in den USA zwischen 2005 und 2014 etwa 11940 Kinder Batterien. 15 Fälle davon endeten tödlich, 101 führten zu langfristigen gesundheitlichen Problemen.

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