Tragischer Fall in Essen: 37-jährige Mutter stirbt an Masern-Infektion

Masern sind hochansteckend und können lebensbedrohlich sein. In Essen starb nun eine dreifache Mutter an der Infektion, weil sie nicht geimpft war 

Masern unter dem Mikroskop. 

Tragischer Todesfall 

Eigentlich ist das Masernvirus hierzulande fast ausgerottet - ein Verdienst der modernen Medizin, die es möglich macht, sich gegen Infektionskrankheiten impfen zu lassen. Dennoch kam es nach Angaben der "Bild"-Zeitung nun in Essen zu einem tragischen Todesfall, weil die Patientin möglicherweise ihre zweite Impfung gegen die Masern verpasste.

Robert-Koch-Institut warnt

Besonders traurig: Die Frau war erst 37 Jahre alt und hinterlässt drei Kinder. Als Kind muss man zweimal gegen Masern geimpft werden, als Erwachsener einmal. Nach dem Vorfall rufen das Landeszentrum Gesundheit NRW und das Robert-Koch-Institut dringend dazu auf, sich und Kinder impfen zu lassen. Nur so lässt sich eine Infektion ausschließen. 

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Kommt die Impfpflicht? 

Während hierzulande noch keine Impfpflicht besteht, ist Italien schon einen Schritt weiter. Kürzlich wurde ein Gesetz erlassen, dass eine Einschulung von Kindern nur dann erlaubt, wenn sie geimpft sind.

In Deutschland sorgte gerade ein besonderer Fall für eine eindeutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Die Eltern einer 5-Jährigen konnten sich nicht einigen, ob ihre Tochter geimpft werden sollte - die Mutter war dagegen, weil sie mögliche Schäden einer Impfung befürchtet, der Vater wollte seine Tochter impfen lassen. Das Gericht urteilte zugunsten des Vaters. 

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