Tourniquet-Syndrom Baby verliert fast einen Zeh - Vater warnt

Fast wäre es schief gegangen!
Fast wäre es schief gegangen!
© facebook/scottwalker
Es ist eine alltägliche Gefahr, die kaum einer auf dem Schirm hat. Nachdem sein Baby fast einen Zeh verlor, warnt ein Vater vor dem Tourniquet-Syndrom

Das Baby ist plötzlich untröstlich und schreit wie am Spieß - was hat es nur? Ist es hungrig, hat es Schmerzen? Im Fall des amerikanischen Paars Scott und Jess Walker hätte die kleine Molly fast einen Zeh verloren, weil es ein Söckchen trug. In einem Facebook-Posting warnt Scott Walker nun andere Eltern vor einer alltäglichen Gefahr, die man schnell vergisst. Es geht um das sogenannte Tourniquet-Syndrom, auch Stauschlauch-Syndrom genannt, bei dem sich ein Haar so eng um einen Körperteil wickelt, dass die Zirkulation beeinträchtigt wird.

"Eigentlich nichts ungewöhnliches"´

Scott Walker schreibt:

"Ich hatte diesen Nachmittag einen Schreck mit Miss Molly. Was passiert ist, war mir neu, aber es ist wohl ganz gewöhnlich, also teile ich das hier mit allen anderen Eltern.

Wir hatten gerade unser Mitagessen und Molly war launisch und schrie - eigentlich nichts ungewöhnliches. Sie schrie und schrie und wurde davon richtig heiß, also zog Jess ihr die Söckchen aus, um sie ein bisschen abkühlen zu lassen. Da sahen wir ihren Zeh. Das nennt man einen Stauschlauch, praktisch eine Haarsträhne, die sich im Söckchen aus einem unerklärbaren Grund so fest um den Zeh dreht, dass sie die Haut durchschneiden und die Blutzirkulation stören kann.

Molly hat Glück - sie hat eine Mama mit medizinischen Notfall-Superkräften, die das Haar mit einer Pinzette und einer Lupe schnell entfernt hat. Dieses Foto entstand etwa 45 Minuten, nachdem das Haar entfernt war. Leider ist Mollys Haut durchschnitten, aber es hätte auch schlimmer sein können, hätten wir nicht schneller reagiert.

Der Arzt hat mir für die Zukunft mitgegeben, immer die Zehen zu kontrollieren, wenn ein Baby untröstlich ist."

skn

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