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Tödlicher WhatsApp-Trend "Blauwal"-Challenge jetzt auch in Deutschland

Junges Mädchen mit Smartphone (Symbolbild) 
Junges Mädchen mit Smartphone (Symbolbild) 
© Getty Images
Kettenbriefe sind dafür bekannt, zu nerven. Ein aktueller Kettenbrief jedoch ist nicht nur gefährlich, sondern kann sogar zur tödlichen Falle werden

WhatsApp gehört mit Sicherheit zu einen der Apps, die jeder Smartphone-Besitzer auf seinem Handy installiert hat. Ob jung oder alt, die kostenfreie Chat-Funktion ist im Alltag eine praktische Unterstützung. Dass nun genau über diesen Dienst gefährliche Kettenbriefe in Form einer Challenge in Umlauf geraten sind, ist erschreckend. 

"Blauwal"-Challenge kommt nach Deutschland 

Die sogenannte "Blauwal"-Challenge macht nicht nur Eltern Angst - das ganze Netz ist schockiert über die derzeit kursierenden Kettenbriefe. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Die "Blauwal"-Challenge ist ein Spiel, was sich gezielt an Teenager richtet. Diese bekommen per WhatsApp einen Kettenbrief weitergeleitet, der sie dazu verleiten soll mit Unbekannten in Kontakt zu treten. Laut der Daily Mail warnte in England bereits ganz offiziell ein Lehrer die Eltern der Schule: 

„Wir haben ein Spiel entdeckt, über das Sie Bescheid wissen sollten. Es heißt Blauwal-Spiel und wird sehr viel in den sozialen Medien gespielt. Spielern wird ein Meister zugeteilt, der sie 50 Tage lang kontrolliert. Jeden Tag bekommen sie eine Aufgabe, die sie erfüllen sollen“

Am letzten Tag des Spieles soll der Spielmeister sogar den Befehl erteilen, Selbstmord zu begehen. 

In Spanien erreichte dieser Kettenbrief laut "Bild" ein 15-jähriges Mädchen - sie erfüllte die Aufgaben, die ihr erteilt wurden und schickte regelmäßige Beweisfotos. Auch eine Form von Selbstverletzung ist im Spiel fester Bestandteil: So bekam das Mädchen die Aufgabe sich die Form eines Blauwales in die Haut zu ritzen. Sie erfüllte alle Aufgaben bis der letzte Spieltag kam: Sie sollte sich unter einen fahrenden Zug werfen - erst hier vertraute sie sich einem Bekannten an und konnte gerettet werden. 

Viele Todesfälle werden vermutet 

In Russland, wo der Trend seinen Ursprung hat, werden aktuell über 130 Selbstmorde untersucht. Ein Zusammenhang mit der Challenge wird hier vermutet. Die 15-jährige Yulia beispielsweise sprang von einem Hochhaus, nachdem sie einen Blauwal auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte.

mge Gala

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