Tödlicher Virus : Gefährliche Zecke erstmals in Norddeutschland entdeckt

In Kiel wurde zum ersten Mal eine gefährliche Zeckenart gefunden, die unter Umständen sogar Träger eines tödlichen Virus sein kann

Zecke

Weltweit gibt es mehr als 900 Zeckenarten, davon leben 15 Arten in Deutschland. Obwohl sie so klein sind, können Zecken schwere Krankheiten, wie beispielsweise Borreliose übertragen können. Die Furcht vor den Milben ist daher nicht ganz unbegründet.

Die Zecke befand sich am Schweif eines Pferdes

Jetzt wurde erstmalig eine weitere Zeckenart in Kiel im Bundesland Schleswig-Holstein gefunden: Eine Pferdebesitzerin aus Bokeholm sagte dem "Schleswig-Holstein-Magazin" des NDR Fernsehen am Dienstag, den 29.01.2019, dass sie Anfang Dezember am Schweif des Pferdes eine vollgesogene Zecke mit gestreiften Beinen entdeckt habe. Diese haben sie daraufhin an das Robert-Koch-Institut nach Berlin geschickt und erfahren, dass es sich hierbei um eine Hyalomma-Zecke handele.

Hyalomma-Zecken können gefährliche Erreger in sich tragen

Diese Art von Zecke ist nicht ganz ungefährlich, denn wie die Nachrichtenseite "Welt" schreibt, können diese Träger des für Menschen unter Umständen sogar tödliche Krim-Kongo-Virus sein. Zeckenforscher Peter Hagedorn vom Robert-Koch-Institut bestätigte gegenüber der "Welt", dass die Zecke zunächst noch gelebt habe, sie dann aber relativ schnell gestorben sei. „Bei lebenden Zecken lässt sich leichter nachweisen, ob sie mit Krankheitserregern infiziert sind“, erläuterte der Fachmann. Bei dieser Zecke habe er keine Viren gefunden. 

Amblyomma Americana

Zeckenbiss verändert das Essverhalten

Amblyomma Americana : Zeckenbiss verändert das Essverhalten
Im Osten der USA ist diese Zeckenart besonders häufig verbreitet. Ein Allergen, welches bei dem Biss von der Zecke auf den Menschen übertragen wird, soll eine Fleischallergie hervorrufen können.
©Gala

Verwendete Quellen: Welt, Tag24, Schleswig-Holstein-Magazin

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