Geschmacklos?: Thüringer Wirtin serviert ihren Gästen Waschbär

Wintersdorf bei Meuselwitz kommt seit 2015 etwas ganz Außergewöhnliches auf den Teller: Wirtin Ute Franke serviert ihren Gästen Waschbär.

Wie schmeckt Waschbär? Ute Franke schwört darauf (Symbolbild)

Ein schöner Braten, saftig und deftig – die Gäste der Gaststätte "Schnaudertal" wissen genau, was sie am liebsten auf ihrem Teller sehen. Ganz besonders gerne lassen sie sich immer wieder auch den Waschbär-Braten schmecken, den Wirtin Ute Franke höchstpersönlich zubereitet. 

Waschbär-Braten: vom Wald auf den Teller

Wie es dazu kam, dass im "Schnaudertal" immer wieder Waschbär-Fleisch auf dem Teller landet? Das verrät Ute Franke im Gespräch mit "Bild": "Eines Nachts verfing sich ein Waschbär in meiner Katzenklappe, zerlegte mir fast die Tür." Sie habe das Tier dann mit einer Lebendfalle und Gummibärchen gefangen. Nach und nach tappten sechs Tiere in ihre Falle. Zum Wegwerfen zu schade, da war sich Franke schnell sicher. Und so wurde sie kreativ. Warum nicht mal Waschbär-Braten zubereiten?

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"Man kann den Braten auch in Buttermilch oder Rotwein einlegen, mit Honig bestreichen", schwärmt sie. In ihrer Gaststätte serviert sie dazu selbstgemachten Apfelrotkohl oder Rosenkohl und Klöße. Das Fleisch ist dunkelrot und langfaserig. Man könnte daraus super Gulasch machen oder die Keulen zubereiten. Auch eine deftige Waschbär-Sülzwurst hat Franke schon mal aus dem Fleisch gemacht. Und den Gästen? Denen schmeckt es! Ebenso wie "Bild"-Reporterin Melanie, die das außergewöhnliche Gericht probieren durfte. "Erinnert an Kaninchen", sagt sie. 

Verwendete Quelle: Bild

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