Studie: Nette Menschen haben häufiger Geldprobleme

Laut einer Studie geraten nette Menschen häufiger in finanzielle Not. Ein Grund: Ihnen ist Geld einfach weniger Wert

Nette Menschen haben laut einer Studie nicht die besten Karten. Das haben zwei Studenten herausgefunden. Sandra Latz von der Columbia Business School und Joe Gladstone vom University College London. In der Studie geht es darum zu prüfen, ob liebenswürdige Charaktereigenschaften einen Einfluss auf die Finanzen eines Menschen haben.

Sind ärmere Menschen also besser dran?

Ältere Forschungen haben bereits herausgefunden, dass Liebenswürdigkeit mit einem niedrigen Einkommen einhergehen. Die beiden Studenten wollten aber noch weiter gehen: "Wir wollten herausfinden, ob sich das auch auf andere finanzielle Indikatoren auswirkt und falls ja, warum nette Menschen dabei immer schlechter aussehen." Sie befragten mehr als drei Millionen Menschen per Online-Umfragen und zogen mehrere öffentliche Quellen heran.

Nette Menschen legen weniger Wert auf Geld

Das Ergebnis dieser Studie sagt: Ja, nette Menschen geraten tatsächlich häufiger in finanzielle Notlagen. Ein Grund ist relativ schlicht und einfach erklärt. Selbstverständlich kann man auch hier nicht alle Menschen über einen Kamm scheren - das Einkommen spielt auch immer eine Rolle. Allerdings hat die Studie herausgefunden, dass empathische Menschen weniger Wert auf Geld legen. Von daher gehen sie eher mal das Risiko ein, schlecht mit ihrem Geld umzugehen. Egoistischen und misstrauischen Menschen fällt es demnach leichter, ein Auge auf sein Geld zu haben.

Aber genau da sehen die Studenten auch ein Problem. Lieber möchten sie einen Weg finden, diese "netten" Menschen zu mehr Bedacht zu motivieren: "Denn diese Menschen brauchen wir in der Gesellschaft!"

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