Studie zeigt: Darum machen Netflix, Uber & Co. uns dick

Eine amerikanische Studie beweist, dass viele Leute Netflix, Uber und Co. für ihre mangelnde Bewegung verantwortlich machen

Unsere Vermutungen haben sich bewahrheitet: Netflix und Co. machen uns wirklich dick. 

Wer den ganzen Tag auf der Couch liegt, Pommes isst und sich nicht bewegt wird früher oder später dick - das ist logischer Menschenverstand. Doch nun ist es sogar bewiesen, dass "The Walking Dead" auf Netflix in Dauerschleife gucken und währenddessen Pizza zu bestellen seinen Tribut fordert. Das hat eine amerikanische Studie von Harris Poll festgestellt.

Abnehmen: So schwer wie noch nie

Laut dieser Studie soll es bei dem heutigen Lifestyle schwerer sein Gewicht zu verlieren als jemals zuvor. Denn 88 Prozent der Amerikaner haben sich in den vergangenen Jahren weniger bewegt, weil sie mehr Zeit vor den Bildschirmen verbracht haben. 80 Prozent von ihnen machen dafür Lieferdienste auf Abruf, Shopping-Apps oder Mitfahrzentralen wie Uber dafür verantwortlich.

Gesundheitsexperten sagen, Services wie UberEats oder Seamless würden nicht unbedingt dieselben gesunden Nährwerte anbieten wie etwa selbstgekochte, gesunde Mahlzeiten. Beide Lieferdienste gibt es bisher nicht in Deutschland, sie sind aber etwa mit Foodora, Deliveroo oder Amazon Fresh vergleichbar. "Die Ergebnisse unterstreichen, wie dramatisch unsere Art zu Leben sich über die letzten zehn bis 20 Jahre verändert hat", sagt Dr. Frank Greenway, ärztlicher Leiter und Professor am Pennington Biomedical Research Center in Baton Rouge (Louisiana).

Netflix frisst unsere Zeit

Die Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass die Leute heutzutage mehr Zeit mit Essen vor dem Fernseher verbringen als mit anderen Dingen - Freunde treffen zum Beispiel. Statistikergebnisse des Online-Magazins "Cordcutting.com"  zeigen, dass Netflix-Nutzer doppelt so viel Zeit auf Netflix wie mit ihren Freunden verbringen. Erschreckend, aber wahr.

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