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Studentin mit Schulden Sie will Instagram-Star werden - und gibt dafür ihr ganzes Geld aus

Lissette startete ihren Blog vor drei Jahren - und der trieb sie fast in den Ruin.
Lissette startete ihren Blog vor drei Jahren - und der trieb sie fast in den Ruin.
© instagram.com/lissettecalv
Lissette ist erst 26 - und hat schon einen Berg Schulden. Und das nur, weil sie gern Influencerin sein wollte

Auf ihrem Instagram-Account scheint es so, als hätte Lissette Calveiro ein perfektes Leben. Gutes Essen, Shoppen und eine Wohnung in New York. 2013 startet die heute 26-Jährige ihren Blog auf Instagram, der sie reich machen sollte. Doch statt Ruhm und massenhaft Followern hat sie vor allem eines: kein Geld.

Lifestyle ist teuer

Regelmäßig postet Lissette Fotos, die ihr aufregendes Leben im Big Apple zeigen. Bilder von ihren teuren Outfits, Party-Schnappschüsse und Ausflüge mit dem Boot. Ein High-Society-Leben à la "Sex and the City". Doch dass das alles einiges kostet, bedenkt sie in diesen Momenten noch nicht. "Damals gab es den Begriff Influencer noch nicht, aber ich wollte sehen, wie weit ich mit meinem Blog kommen würde", sagt sie gegenüber "Unilad". 

Ihr Ziel: Möglichst viele Follower, um dann natürlich möglichst viel Geld zu verdienen. Doch die Sache hat einen Haken: Als sie ihren Blog startet, hat Lissette gerade erst das College verlassen - und so ein Blogger-Lifestyle ist eben teuer. Das hat sie drei Jahre später und 10.000 Dollar ärmer auch verstanden. "Ich musste immer alles im Voraus bezahlen", erzählt sie. 

Influencer brauchen einen Plan

Mittlerweile weiß sie: Influencer haben ein hartes Leben. Sie selbst hat nun mehr als 30.000 Follower auf der Social-Media-Plattform und weiß heute, was sie damals falsch gemacht hat: Wer sich sein Unternemen auf Instagram aufbauen wolle, der müsse vorher einen richtigen Business Plan haben, um sicherzugehen, nicht in Schulden zu enden - so wie sie. Ihre Schulden hat Lissette übrigens schon abbezahlt, sie ist immer noch sehr aktiv auf ihrem Account und hat mittlerweile auch schon mit Firmen zusammengearbeitet. Also gibt es für sie immerhin irgendwie doch ein Happy End.

fde Gala

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