"Lauf Cactus, lauf!“: Streunender Hund läuft Ultramarathon in der Sahara mit

Beim schwierigsten aller Marathon-Läufe gab es jetzt eine tierische Sensation: Ein kleiner Streuner ist tagelang durch die Wüste Marokkos mitgelaufen

250 Kilometer durch die sengende Hitze der Sahara – für die einen die Herausforderung ihres Lebens, für den Streuner "Cactus" der größte Spaß. Der kleine Mischlingshund begleitete die Teilnehmer auf dem schwersten Lauf ihres Lebens. Von Etappe zwei an wich er nicht von ihrer Seite. Und lief nach 250 Kilometer ins Ziel ein!

Hund bei Ultramarathon: Eine unfassbare Leistung

Tagsüber steigen die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius an, nachts sinken sie bis auf fünf Grad Celsius – der "Marathon des Sables", der die Teilnehmer 250 Kilometer lang durch die marokkanische Sarahara führt, gilt als anspruchsvollste Herausforderung für Läufer. In diesem Jahr fand das Event vom 5. bis 15. April statt, doch bei diesem 34. Laufevent gab es einen ganz besonderen Teilnehmer. 

 Auf der zweiten Etappe des einwöchigen Laufs stoß ein vermeintlicher Streuner zum Läuferfeld hinzu. Mehrere Tage lang – bis Samstag – wich der kleine Hund nicht von der Seite der Läufer. Die versorgten "Cactus", wie sie ihn nannten, mit Essen und Wasser, ließen sich mit ihm fotografieren und feierten so die Leistung des Vierbeiners. Am Samstagabend liefen sie dann gemeinsam mit ihm ins Ziel ein. 

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©Gala / Brigitte

"Cactus" wurde zum Maskottchen des Laufs

In den sozialen Medien wird der kleine Streuner mittlerweile als Maskottchen des Ultramarathons gefeiert. Viele Bilder und Videos machen online die Runde und einen guten Ausgang hat die Geschichte natürlich auch. Denn zwar wollten gleich mehrere der Läufer "Cactus" ein neues Zuhause schenken, doch der vermeintliche Streuner war gar keiner.

 Seine Besitzerin Karen Hadflied, eine Café-Betreiberin aus der ostmarokkanischen Oasenstadt Tissardmine, war überglücklich, ihren Hund im Ziel wieder einsammeln zu können. "Ich habe mir Sorgen gemacht, weil er nicht zurückkam, als er mit einigen Läufern mitgelaufen ist", erzählte sie der Nachrichtenagentur DPA. Doch am Ende des Rennens konnte sie ihren "Diggedy", wie "Cactus" eigentlich heißt, wieder abholen – eine Teilnehmermedaille bekam der sportliche Vierbeiner natürlich auch verliehen. 

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Verwendete Quelle: Twitter

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