Stiftung Warentest warnt Auf diese Schmerzmittel sollte man verzichten

Schmerzmittel
Schmerzmittel
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Nicht selten wird bei Schmerzen sofort zu schmerzlindernden Medikamenten gegriffen. Worauf dabei jedoch dringend geachtet werden sollte, hat Stiftung Warentest jetzt herausgefunden

Ob stechender Kopfschmerz, unangenehmer Zahnschmerz, oder Fieber: Bei lästigen Schmerzen greifen insbesondere Erwachsene häufig zu schmerzlindernden Medikamenten, um den Tag zu überstehen. Viele der Präparate sind in den meisten Apotheken rezeptfrei zu erwerben - doch wie eine Studie von Stiftung Warentest nun herausfand, sollte man von einigen dieser Mittel besser die Finger lassen.

Kombipräparate

Paracetamol, Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac und ASS sind die gängigsten schmerzlindernden Wirkstoffe auf dem Markt. Insbesondere die Kombiprodukte sind laut den Ergebnissen der Studie nicht zu empfehlen: Sie enthalten meist zwei dieser schmerzlindernden Wirkstoffe, die keine effektivere Wirkung versprechen, jedoch mit unterschiedlichen Nebenwirkungen ausgestattet sind. Statt einer schnellen Schmerzminderung steigert die Einnahme dieser Präparate das Risiko von Nebenwirkungen: Der Körper hat also neben der eigentlichen Schmerzbekämpfung mit den aufkommenden Nebenwirkungen zu kämpfen.

Koffeinhaltige Schmerzmittel

Auch koffeinhaltige Schmerzmittel sollen laut Stiftung Warentest vermieden werden. Ihre auffrischende und belebende Wirkung führt dazu, dass sich die Patienten überschätzen und dem eigentlich erschöpften Körper zu viel zumuten. Zudem bestehe hierbei die Gefahr, dass die Medikamente zu lange eingenommen werden.

Schwangere Frauen

In der Schwangerschaft sollten Frauen wenn möglich nur in seltenen Fällen Schmerzmittel einnehmen. Es ist hier große Vorsicht geboten: Nur der Wirkstoff Paracetamol darf während der Schwangerschaft eingenommen werden - jedoch sollte unbedingt auf die angegebenen Nebenwirkungen geachtet werden.

Grundsätzlich sollten Schmerzmittel - sofern nicht vom Arzt anders verordnet - nicht länger als vier Tage eingenommen werden. Laut Experten können auch altbewährte Hausmittel häufig helfen die Schmerzen zu mindern, weshalb nicht immer sofort ein Schmerzmittel notwendig ist.

mge / Gala

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