Stiftung Warentest: So günstig kann gute Butter sein

30 verschiedene Sorten wurden getestet - jede zweite hat dabei gut abgeschnitten

Jede zweite Butter hat gut abgeschnitten: Gut muss nicht gleich teuer sein.

Dass günstige Lebensmittel qualitativ hochwertig sein können, beweist Stiftung Warentest regelmäßig mit ihren Untersuchungen und hat nun Butter unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Richtig gute Butter muss nicht teuer sein.

Diese Butter ist durchgefallen

Insgesamt wurden 30 verschiedene Sorten getestet. Dabei sticht besonders ins Auge, dass eine Markenbutter - die Süßrahm-Butter von Kerrygold, am schlechtesten abgeschnitten hat. Sie wurde nur mit "mangelhaft" bewertet. "Im Labor stellten wir eine sehr hohe Gesamtkeimzahl fest und wiesen zudem Keime nach, die auf mangelnde Hygiene bei der Produktion schließen lassen", heißt es im aktuellen Test-Heft. Hiervon sollten Sie also im Zweifel lieber die Finger lassen.

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©Gala

Diese Sorten sind zu empfehlen

Besonders gut haben sich unter den mildgesäuerten Produkten dagegen die Butter von "Gut und Günstig", REWEs "JA"-Butter oder auch die teurere Variante von "Sachsenmilch" geschlagen. Bei der Süßrahm-Butter ist die REWE Biobutter der Testsieger, ganz im Gegensatz zur Süßrahmbutter von EDEKA. Denn auch hier haben die Verbraucherschützer Hygiene- und Verderbniskeime gefunden. Wer ein geschwächtes Immunsystem hat, sollte hierum einen großen Bogen machen. Wer am liebsten Sauerrahmbutter isst, der kann ohne schlechtes Gefühl bei Alnatura zugreifen. Denn die hat ebenfalls gut abgeschnitten.

Welche Butter passt wozu?

Stellt sich nur noch die Frage: Wo liegt der Unterschied bei den verschiedenen Butter-Arten? Süßrahmbutter schmeckt eher sahnig und eignet sich daher perfekt zum Backen und Kochen. Sauerrahmbutter hat dagegen einen etwas säuerlichen Geschmack und wird oft auf Brot gegessen oder zu deftigen Speisen kombiniert. Die mildgesäuerte Butter ist quasi der Alleskönner und kann für so gut wie alles verwendet werden. Diese Variante ist am günstigsten, da sie im Schnellverfahren hergestellt wird.

Butter vs. Margarine

Im vergangenen Jahr erreichten die Butterpreise ein Rekordhoch. Damit ist sie teurer als Margarine - aber wo liegt der konkrete Unterschied zwischen den Produkten? Margarine besteht aus pflanzlichem und Butter aus tierischem Fett. Pflanzliche Fette sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Wir müssen sie also über die Nahrung aufnehmen.

Tierische Fette dagegen enthalten viele gesättigte Fettsäuren, die eher weniger gesund sind.  Dafür aber enthält Butter Milchfett und das hat einen entscheidenden Vorteil: Es ist bekömmlicher und besser verdaulich. Für gesunde Menschen macht es allerdings kaum einen Unterschied - Sie können also essen, was Ihnen besser schmeckt. 

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