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Stiftung Warentest Jeder vierte Honig ist "mangelhaft"

Honig
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Ein Honig-Brötchen am Morgen versüßt vielen Deutschen den Start in den Tag. Welcher Honig wirklich bei Ihnen aufs Brötchen sollte und welcher lieber nicht, hat die "Stiftung Warentest" jetzt geprüft

Laut der "Stiftung Warentest" vernascht jeder Bürger im Schnitt rund 1,1 Kilogramm Honig im Jahr – weltweit ein Spitzenwert. Dadurch ist es auch so wichtig, dass nicht irgendein Honig auf unser Brötchen kommt. Denn unter den 36 getesteten Produkten, kam die "Stiftung Warentest" zu einem besorgniserregenden Ergebnis: Nur elf von 36 Honigproben konnten mit ihrer Qualität überzeugen. 

Im Test: Honige von 2,29 – 9,85 Euro pro 500 Gramm

Insgesamt wurden sechs Honigsorten getestet: neun Mischblütenhonige, acht Waldhonige, sieben Akazien-, je vier Wildblüten-, Raps- und Lindenhonige. Die Preise reichen von 2,29 bis hin zu 9,85 Euro für 500 Gramm. Die Honige wurden unter anderem auf Pollenspektrum, Farbe, Klarheit, Sauberkeit, Geruch, Geschmack und kritische Stoffe untersucht. 

Elfmal "Gut", zehnmal "Mangelhaft"

Die Tester kamen auf das Ergebnis, dass guter Honig sich weder an der Sorte noch an der Herkunft oder dem Preis erkennen ließe. Die Tester vergaben elfmal die Note gut, aber auch zehnmal mangelhaft. Bei den schlecht bewerteten Honigen wurde unter anderem folgende Schwächen festgestellt: Wärmeschäden, kritische Stoffe, untypischer Geschmack und zu wenig Pollen der angegebenen Honigsorte. Die "Stiftung Warentest" betont in der neuen Ausgabe auch, dass einige dieser Mängel mit einer sorgfältigen Herstellung hätten vermieden werden können. 

Günstig schlägt teuer

Insgesamt haben die günstigen Honige die besten Ergebnisse erzielt. Vor allem die Honige von Lidl, Aldi und Rewe schnitten im Test gut ab. 

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Verwendete Quellen:Stiftung Warentest, Bild, Spiegel

jku Gala

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