Sohn lebt mit Pfeiffer-Syndrom: Mutter wehrt sich gegen fiese Memes

Jameson sieht nicht aus wie andere Kinder, denn er leidet unter dem Pfeiffer-Syndrom. Dann wurde sein Bild für fiese Memes missbraucht - jetzt wehrt sich die Mutter

Jameson Meyer

Jameson Meyer leidet unter dem Pfeiffer-Syndrom, eine seltene und unheilbare Genkrankheit. Der Vierjährige ist eigentlich ein ganz normaler Junge, doch die Erbkrankheit führt dazu, dass er von Geburt an anders aussieht als andere Kinder - er hat eine extrem ausgeprägte Stirn, einen weiten Abstand zwischen den Augen und eine flache Nasenwurzel. Neurologisch jedoch ist er jedoch gesund.

"Ich möchte Ihnen gerne mein Kind vorstellen"

Jamesons außergewöhnliches Aussehen veranlasste einen Unbekannten dazu den kleinen Jungen mit einem Mops zu vergleichen und sein Foto für ein Internet-Meme zu verwenden. "Ich war geschockt, als ich das Bild das erste Mal sah. Es war verletzend – und nicht einmal witzig", wehrt sich Jamesons Mutter AliceAnn Meyer im Interview mit "ABC".

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Auf ihrem Blog schreibt sie: "Jedem, der das Meme geteilt oder darüber gelacht hat, möchte ich gerne mein Kind vorstellen, das ihr ja so lustig findet. Sein Name ist Jameson. Er lebt wirklich und wurde mit dem Pfeiffer-Syndrom geboren." Die sozialen Netzwerke hätten nur sehr langsam reagiert, als sie die fiesen Memes meldete. Für jeden, der sich über Jamesons Aussehen lustig macht, hat AliceAnn eine Botschaft im Namen ihres Sohnes:

Ich bin nicht hässlich.

Ich bin nicht seltsam.

Ich bin ein Junge.

Ich möchte akzeptiert werden.

Viele lieben mich.

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