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Skandal! Dieses Sex-Spielzeug spioniert die Nutzerin aus!

Sex-Toys.
Sex-Toys.
© Getty Images
Insgesamt 3,57 Millionen Dollar muss der Hersteller nun an die Nutzerinnen zahlen. Die Vibratoren luden intime Details ins Internet hoch

Es gehört zu den schlimmsten Eingriffen in die Privatsphäre, die man sich vorstellen kann: Ein Spionage-Angriff im Schlafzimmer auf die intimsten Momente, der dann auch noch im Internet landet. Wie sich herausgestellt hat, ist genau das unzähligen Frauen passiert. 

3,75 Millionen Dollar muss der kanadische Sextoy-Hersteller "Standard Innovation" für ein pikantes Detail an ihrer "We Vibe"-Serie bezahlen. Die Solo-und Paarvibratoren können nämlich per App gesteuert werden und offenbaren ein pikantes Detail. Die App steuert nämlich nicht nur das Spielzeug an sich, sie spioniert die Nutzer/in nämlich heimlich aus!

Details wie Nutzungsdauer, Intensität und Frequenz werden auf diese Art und Weise über das Internet an den Hersteller übertragen und sind dort für jeden einsehbar. Theoretisch hätte sogar ein Fremder damit Zugriff auf das Spielzeug haben können. Ein Fremder, der sich mitten im Liebesspiel von außen einklinkt? Ein unvorstellbarer Gedanke. 

Das sah auch das Gericht so, vor dem eine Sammelklage anhängig war. Den Nutzern, die geklagt haben, stehen bis zu 10.000 Dollar Entschädigung für diesen peinlichen Eingriff in ihre Intimsphäre zu. Wenn Sie einen We Vibe zuhause haben, prüfen Sie am Besten, ob das Gerät vor dem September 2016 hergestellt wurde. Alle nachfolgenden Produkte sind laut Hersteller spionagefrei. Bleibt zu hoffen, dass das stimmt. 

tgi

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