Silvester: So gelingt das perfekte Fondue!

Fett, Brühe oder Käse? Mit diesen Tipps gelingt Ihr Fondue immer!

Urgemütlich: Fondue mit Freunden.

Das Fondue ist eines der klassischen Gerichte für den Silvester-Abend. Das gemeinsame Brutzeln an einem mittig aufgestellten Topf eignet sich aber auch für andere Anlässe, denn kaum ein Essen ist geselliger als ein Fondue. Doch was braucht man für das perfekte Fondue und welche Arten gibt es überhaupt? Wir haben die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt.

Was benötige ich für ein Fondue?

Herzstück eines jeden Fondues ist der Topf. Für Käsefondue wird üblicherweise ein Topf aus Steingut oder Keramik genommen, da er die Hitze nur langsam weiterleitet und der Käse dadurch langsamer geschmolzen wird. Für andere Fondue-Arten wird gerne ein Topf aus Edelstahl genommen. Der Topf wird mit einem Tischkocher, einem sogenannten Rechaud, erhitzt. Es gibt aber auch Töpfe, die elektronisch beheizt werden.

Zum Fondue gehören außerdem die typschen Fonduegabeln, mit denen die Fondue-Zutaten in den Topf gehängt werden können, ohne dass man sich die Finger verbrennt. Für jeden Gast rechnet man dabei mit zwei Gabeln.

So geht ein Käsefondue

Typisches Käsefondue

Das Käsefondue ist die älteste bekannte Variante des Fondues. Grundsätzlich kommt ein ein Käsefondue eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten und Weißwein. Je nach Konsistenz wird die Masse mit Speisestärke abgebunden. Gerade in der Schweizer Version wird das Gericht zusätzlich mit Knoblauch, Pfeffer und einem guten Schuss Kirschwasser abgeschmeckt. Typische Käsesorten für ein Käsefondue sind Emmentaler, Comté und Beaufort. Je nach Region und Geschmack können die Käsesorten variieren.

Durch die geschmolzene Käsemasse werden Weißbrotwürfel gezogen, die vorher auf die Fonduegabeln gespießt wurden. Doch wehe dem, der einen Brotwürfel im geschmolzenen Käse veliert: Im Herkunftsland, der Schweiz, ist es Sitte, dass Männer eine Runde ausgeben müssen. Frauen müssen alle Männer in der Runde küssen.

Kenner rühren mit ihren Brotwürfeln übrigens in achtförmigen bewegungen durch den Topf. So verhindert man, dass etwas anbrennt. Trotzdem bleibt zum Schluss am Topfboden einen Käsekruste übrig. Eine ganz besondere Delikatesse!

So geht ein Fettfondue

Wunderbare Kruste durch siedendes Fett.

Für ein Fettfondue wird im Topf Öl oder Fett erhitzt. Mit den Fonduegabeln werden dann die Zutaten, meistens Fleisch, in den Topf gehalten und gegart. Der Vorteil: Das Fleisch erhält eine leckere Kruste und ist schnell gar.

Wichtig für ein Fettfondue ist die Verwendung eines hocherhitzbaren und geschmacksneutralen Fettes. Sonnenblumenöl, Sojaöl oder feste Fettvarianten wie Biskin oder Palmin eignen sich dafür hervorragend. Nicht geeignet sind hingegen Margarine, Butter oder Olivenöl. Pro Person rechnet man mit ca. 250-300 Gramm Fleisch, in mundgerechte Würfel geschnitten.

Füllen Sie den Topf höchstens bis zur Hälfte mit Öl, sonst ist die Gefahr zu groß, dass es zu Ölspritzern kommt. Aus dem gleichen Grund sollte man auch darauf achtgeben, dass das Gargut möglichst trocken ist. Das gilt auch für Gemüse, das man im Fett garen möchte. Gemüse, das sich für ein Fettfondue eignet, sind z.B. Champignons, Blumenkohl oder Zucchini.

So geht ein Brühefondue

Ein asiatisches Brühfondue, ein sogenannter "Hot Pot".

Wer sich zum Jahreswechsel mit einem kalorienreichen Fettfondue nicht gleich schon die guten Vorsätze für das neue Jahr verbauen möchte, kann auch ein Brühefondue machen. Ein Brühefondue ist zudem besonders für Pescetarier und Vegetarier interessant. Fisch und Gemüse wird in siedender Brühe nämlich besonders schonend gegart. Doch auch Fleischliebhaber kommen bei einem Brühefondue auf ihre Kosten. Es empfiehlt sich dabei Fleisch zu wählen, dass von Haus aus zart ist, beispielsweise Hühnerfilet oder Rinderlende.

Für ein Brühefondue füllen Sie etwa die Hälfte des Topfes mit einer Brühe ihrer Wahl. Um die Brühe zu verfeinern, kann man mit Kräutern und Gewürzen wie Koriander, Rosmarin oder Frühlingszwiebeln anreichern. Auf Salz oder Pfeffer sollte man verzichten: Da die Brühe immer weiter einkocht und während des Garvorgangs das Aroma des Garguts annimmt, kann die Brühe sonst schnell zu salzig oder zu scharf werden.

Was Süßes zum Abschluss

Wer nach einem amtlichen Gelage am Fonduetopf immer noch nicht genug hat, kann in dem (ausgewaschenen) Topf auch ein Schokoladenfondue machen. Schmelzen Sie dazu drei Teile Schokolade und einen Teil Sahne bei niedriger Hitze im Topf und tauchen Sie frisches Obst in die geschmolzene Schokolade. Egal ob Erdbeeren,Trauben oder Bananen: Ein Schokoladenfondue ist ein himmlischer Genuss für Naschkatzen!

Schokoladenfondue

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