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Teurer Spaß Sammelaktion endet mit Geldstrafe

Das Sammeln von Pilzen kann teuer werden
Das Sammeln von Pilzen kann teuer werden
© Getty Images
Zwei Männer kamen ihrem Hobby nach und pflückten insgesamt 19 Kilogramm Pilze im Wald. Ein Beobachter meldete den Vorfall bei der Polizei - jetzt wird es für die zwei Sammler ziemlich teuer

Diese Ausbeute wurde teuer: Zwei Pilzsammler in Ibach, Kreis Waldshut in Baden-Württemberg, kamen im nahegelegenen Wald ihrem Hobby nach und sammelten kiloweise Pilze. Anschließend beluden die Männer den Kofferraum des Wagens mit ihrer Beute. Sie wähnten sich in Sicherheit, doch sie wurden von einem Zeugen beobachtet, der misstrauisch die Polizei verständigte. 

So viel müssen sie Strafe zahlen

Insgesamt 19 Kilogramm Steinpilze hatten die beiden Hobbysammler gefunden, wie die Waage verriet. Die Folge: ein Strafe über 1.700 Euro. Der Grund für die hohe Summe? Das Sammeln von Pilzen ist zwar gestattet, es sollten aber nicht mehr als zwei Kilogramm gepflückt werden; dies gilt als Faustregel für den Eigenbedarf. "Die übrigen Pilze werden nicht weggeworfen, sondern an gemeinnützige Organisationen weitergegeben", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber BILD.

Pilzarten: Vorsicht beim Sammeln

Allgemein gilt: Bis zu zwei Kilogramm dürfen offiziell für den persönlichen Eigenbedarf gepflückt werden. Für diverse geschützte Pilzarten sieht die Bundesartenschutzverordnung ein Sammelverbot vor. In dieser Liste sind allerdings zahlreiche Speisepilze wie Steinpilz, Pfifferling, Morchel oder Birkenkappe. In Maßen ist das Sammeln dieser Pilzsorten legal. 

dho

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