Bares für Rares im echten Leben: Frau findet verloren geglaubtes Kunstwerk – Experten schätzen es auf sechs Millionen Euro

Es wäre die perfekte Geschichte für die TV-Show "Bares für Rares". Eine Französin hat in ihrer Küche ein verschollen geglaubtes Kunstwerk gefunden, das Experten jetzt auf sechs Millionen Euro geschätzt haben.

Experten schätzen Werk auf sechs Millionen Euro

Sie hatte das Bild schon immer geliebt, dass sie aber ein wahres Meisterwerk, das lange Zeit als verschollen gegolten hatte, in den Händen hält, damit hätte die Seniorin aus dem französischen Compiègne nördlich von Paris nicht gerechnet. 

Werk von Cimabue aus dem 13. Jahrhundert

Bei dem Werk handelt es sich um das Bild "Christus wird verspottet" des Florentiner Künstlers Cimabue, der im 13. Jahrhundert gelebt und gewirkt hat, so die Einschätzung von Kunstexperten. Sie sind sich sicher, dass es sich dabei um einen Teil einer ganzen Serie handelt, die um 1280 geschaffen wurde. Die Echtheit sei "unbestreitbar".

"Christus wird verspottet" von Cimabue

Kunstwerk hing über Küchenherd

Die Französin hatte das Werk über ihrem Herd in der Küche aufgehängt, so lange, bis ihr irgendwann einmal die Idee kam, das Bild schätzen zu lassen. Das Bild ist auf Pappelholz mit goldfarbenem Hintergrund gemalt, aufgrund des Holzes könne man die Echtheit nachweisen, so Kunstexperte Eric Turquin. "Selbst wenn das Gemälde düster wirkt, zeigt es eine Vielzahl von Emotionen in den Gesichtern und den Gesten", schwärmt der Kunstexperte.

Versteigerung in Frankreich

Am 27. Oktober wird das Werk, das die Französin bisher daheim hängen hatte, versteigert. Sie könne mit einem Erlös von bis zu sechs Millionen Euro rechnen, so die Schätzungen. Andere Bilder der Reihe werden in den größten Museen der Welt ausgestellt. 

Verwendete Quelle: RP Online, Bild

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