Seltene Krankheit CRPS: Frau verbrennt von innen

Die US-Amerikanerin Kayla Hansen leidet an der sehr unbekannten Krankheit CRPS. Diese bedeutet höllische Schmerzen, denn ihr komplettes Gewebe scheint durch die innere Hitze zu lodern 

Brandblasen auf der Hand einer Frau.

Komplexes regionales Schmerzsyndrom, kurz CPRS (Complex Regional Pain Syndrom), wird zu den schmerzhaftesten Krankheiten der Welt gezählt und ist dennoch so unbekannt. Kayla Hansen, 29, war selbst überrascht, als die Beschwerden ihr Leben plötzlich auf den Kopf stellten. 

Komplexes regionales Schmerzsyndrom 

2016 klemmte sich die Amerikanerin die Hand in einer Tür ein. Zunächst nichts ungewöhnliches, aber die Folgen sind brutal, denn seitdem kann sie selbst die alltäglichsten Dinge nicht mehr ausüben. Die Symptome treten meist erst mehrere Wochen nach einem Unfall oder einer Operation auf. Dabei hat der Betroffene starke Schmerzen, die aber nichts mit der eigentlichen Verletzung zutun haben: Das Gewebe wird angegriffen, was zu einer Störung der Körperwahrnehmung und Überempfindlichkeit auf Berührungen führt. Im Fall von Kayla Hansen treten sogar Brandwunden und Blasen am ganzen Körper auf. Das ist eine Seltenheit, denn eigentlich seien häufig nur Arme und Beine betroffen.

Auch "Selbstmord-Krankheit" genannt 

Die behandelnden Ärzte sagen gegenüber "Metro", dass dieser Fall der Krankheit, der schlimmste sei, den sie je erlebt haben. "Von Kopf bis Fuß fühlt es sich an, als ob mich jemand mit Benzin überschüttet und angezündet hat", beschreibt Hansen. Es sei schlimmer als eine Geburt, eine Amputation oder gebrochene Knochen. Die Schmerzen seien so extrem, dass viele Betroffene nach Erlösung suchen und sich das Leben nehmen. "Auf einer Skala von eins bis zehn sind die Schmerzen immer eine Zehn. Medikamente lindern diese nur minimal", so die 29-Jährige. 

Der Alltag wird unmöglich 

Ihren früheren Job als Restaurant-Mangerin kann sie zunächst nicht mehr ausführen. "Ich kann weder Autofahren, noch die Hände wachsen. Ich kann nichts alleine tun." Die Hitze in ihrer Heimat in Arizona verschlimmere die Situation auch noch. Aber Hansen möchte nicht aufgeben, auf den Fall aufmerksam machen und dadurch hoffentlich auf andere Behandlungsmöglichkeiten stoßen. In der Medizinbranche ist nur wenig über die Heilungsmethoden bekannt. Fest steht, dass eine frühzeitige Behandlung in Form einer physikalischen Therapie und Ergotherapie mit Maßnahmen der Psychotherapie enorm wichtig sei. Ein Mittel, um die Schmerzen dauerhaft in den Griff zu bekommen, gibt es bislang noch nicht. Hansen hat jedoch ein Ziel:  

"Ich will mein Leben zurück, meine Karriere. Ich will meine Selbstständigkeit und meine Freiheit zurück." 

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