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Unglaublich Selfie rettet Frau in Irland das Leben

Es klingt schier unglaublich: Einer Frau in Irland konnte das Leben dank eines Selfies, das sie kurz zuvor aufgenommen hatte, gerettet werden. 

Immer wieder verunglücken Menschen bei dem Versuch, ein Selfie zu machen – nicht selten auch tödlich. Im Fall von Stephanie Farnen hat das Schießen eines Bildes von sich selbst genau das Gegenteil bewirkt. Es hat ihr das Leben gerettet.

Stephanie Farnan erleidet Schlaganfall

Es war am 23. August, als Stephanie Farnan in ihrem Zuhause im irischen Wexford einen Schlaganfall erlitt. Ihr Vater fand die bewusstlose Frau einige Zeit später, als sie nicht erschien, um ihren vierjährigen Sohn abzuliefern, so berichtet "People". Sie hatte einen "schweren, lebensbedrohlichen Schlaganfall" erlitten, so ist es auf der "GoFundMe"-Page, die für Stephanie eingerichtet wurde, zu lesen. Dank eines Selfies, das Stephanie offenbar kurz zuvor noch aufgenommen hatte, konnte der jungen Frau die optimale Behandlung schnellstmöglich zuteil werden. 

Selfie rettet Stephanies Leben

Ihr Bruder fand auf ihrem Handy nämlich ein Foto, das um 8.21 Uhr aufgenommen wurde – nur 15 Minuten bevor ihr Vater sie bewusstlos auffand. Für die Ärzte war diese Information entscheidend, denn so konnten sie den Zeitrahmen, in dem der Schlaganfall passiert sein muss, genau eingrenzen. Auf dem Bild sind die äußerlichen Anzeichen im Gesicht von Stephanie nämlich deutlich zu sehen. Ihr linkes Auge ist komplett geschlossen, das rechte hängt herunter. Offenbar hatte die junge Mutter das Selfie während des Schlaganfalls aufgenommen. "Ich erinnere mich weder daran, dass ich ein Foto gemacht habe, noch an irgendetwas anderes, was an diesem Morgen passiert ist", erklärt Stephanie gegenüber "Irish Sun". "Ich erinnere mich nur daran, dass ich aufgestanden bin und ein Schwindelgefühl hatte. Als nächstes bin ich im ICU Beaumont Krankenhaus aufgewacht."

Die richtige Medikation dank Selfie

Dadurch dass sie den genauen Zeitpunkt des Schlaganfalls kannten, konnten die Ärzte der jungen Frau sehr schnell blutverdünnende Medikamente verabreichen, was bei einer solchen Indikation entscheidend für die Behandlung ist. Mittlerweile ist Stephanie auf dem Weg der Besserung. Ihr rechtes Auge ist bislang erblindet, dennoch kämpft sie sich ins Leben zurück.

Verwendete Quelle:GoFundMe, People

abl Gala

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