Selbstbräuner-Fail: Mutter stillt ihren Sohn zu früh

Im Netz wird sie nun als "schlechteste Mutter der Welt" bezeichnet. Dabei wollte Gemma Colley mit ihrem Baby-Foto anderen Eltern lediglich Mut zusprechen

Gemma Colleys Sohn

Das war so nicht geplant: Als die Britin Gemma Colley vor einigen Tagen ihren Sohn nach dem Stillen anblickt, bekommt sie einen Schock. Rund um seinen Mund hat sich ein dunkler Fleck gebildet. Doch sie muss gar nicht erst zum Kinderarzt, um zu erkennen, woher diese Verfärbung stammt. Der Fehler liegt bei ihr. Vier Stunden vorher hat sie ein Bräunungs-Spray benutzt, das nun die Haut ihres Babys verfärbte.

Erst wird noch gelacht ...

Von ihrem eigenen Missgeschick belustigt, postet sie daraufhin ein Foto ihres kleinen Mannes auf ihrem privaten Facebook-Profil. Auch ihre Freunde zeigen sich amüsiert, kommentieren mit Sätzen wie "Ich finde es toll, dass du dieses Foto geteilt hast. Überall werden Mütter darüber schmunzeln, weil sie sich darin wiederentdecken".

"Wir sind nicht perfekt"

In Gemma wächst der Mut. Warum nicht auch anderen Eltern Mut machen und ihnen ein besseres Gefühl geben (schließlich macht jeder mal Fehler)?! Gesagt, getan: Gemma veröffentlicht das Fail-Foto auf der Facebook-Seite "The Unmumsy Mum" und schreibt dazu: "Von Mutter zu Mutter, ich würde euch gerne von meinem selten dämlichen Fehltritt erzählen. Gestern benutzte ich Selbstbräuner, ein paar Stunden später stillte ich meinen kleinen Jungen. Lektion an euch alle: So etwas lasst besser bleiben!"

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... doch dann wird gewütet

Doch die Reaktion der Social-Media-Community fällt anders als die ihrer Freunde aus. Innerhalb von kürzester Zeit bricht über die Engländerin ein Shitstorm herein, Tausende von Usern teilen ihren Beitrag. Manche nennen sie "die schlechteste Mutter der Welt", andere werfen ihr sogar vor, ihren Jungen mit Chemikalien vergiftet haben zu wollen.

Die Zweifach-Mama bleibt jedoch cool - auch wenn sie zugibt, dass ihr die Kommentare schlaflose Nächte bereitet haben. Sie kontert: ""Ich habe zwei wunderschönen Jungs das Leben geschenkt. Es tut mir leid, dass ich bereits Mutter bin - zwei Mal. Mein Fehler! Und wisst ihr was: Ich glaube, ich bin gar nicht mal so schlecht. Ja, ab und zu vergesse ich ein paar Dinge und verliere die Nerven. Manchmal gebe ich meinem Ältesten auch einen Keks zu viel, aber das macht aus mir nicht die schlechteste Mutter der Welt!"

Eines kann man Gemma also in keinem Fall vorwerfen: Ehrlich ist sie.

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