Schweiz: Doppelte Absperrung hält Paare auf Abstand

Liebe in Zeiten von Corona – besonders schwer, wenn man nicht in einem Land wohnt. Die Schweiz hat jetzt nachgerüstet und hält Paare nun mit einem doppelten Zaun auf Abstand.

Verliebte dürfen sich an der Deutsch-Schweizer-Grenze nicht mehr berühren

Sie in Deutschland, er in der Schweiz – oder umgekehrt. Liebespaare, die durch die Landesgrenze getrennt sind, können sich künftig nicht mehr berühren. Vor zwei Wochen hatte die Schweiz einen Grenzzaun in Konstanz errichtet, jetzt verschärft das Land diese Maßnahme noch einmal.

Liebe am Grenzzaun nicht mehr möglich

Sich nahekommen, Händchen halten, küssen – auf jede Körperlichkeit müssen Paare künftig verzichten. Denn die Schweiz hat nachgerüstet und den Zaun, der Paare voneinander fern halten soll, noch einmal durch eine zweite Absperrung verstärkt. Auf Schweizer Seite in Konstant am Bodensee sei ein weiterer Zaun aufgestellt worden, bestätigt ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag (4. April). Zwei Drahtgitter, wie man sie von Baustellen kennt, halten die Menschen nun auf etwa zwei Meter Abstand. 

Verliebte müssen künftig mehr Abstand halten

In den letzten Tagen hatten sich am Grenzzaun viele Menschen – Paare, aber auch Familienmitglieder – dort getroffen, um sich nahe zu sein. Das ist jetzt vorbei. Auch zum Liebsten ins Land fahren, ist im Moment wegen der Coronakrise nicht mehr erlaubt. Die Bundespolizei führt Grenzkontrollen durch. "Besuchsreisen sind nicht gestattet. Dies gilt auch dann, wenn beide Partner in unterschiedlichen Staaten wohnen und arbeiten und sich bisher regelmäßig gegenseitig besucht haben", erklärt die Bundespolizei. Harte Zeiten für Verliebte.

Verwendete Quelle: SWR

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