VG-Wort Pixel

Schweinereien in vegetarischen Produkten In diesen Lebensmitteln verstecken sich Fleischprodukte!


Ohne dass man es weiß, nimmt man oft tierische Zusatzstoffe zu sich. GALA klärt auf

Vegetarisch zu leben ist schon lange kein Trend von einigen Sonderlingen mehr, sondern setzt sich mehr und mehr durch. Je mehr über die Bedigungen in Massentierhaltungen für die Fleisch-und Pelzindustrie bekannt wird, desto mehr Menschen entscheiden sich dazu auf tierische Produkte zu verzichten. Dabei ist es gar nicht so einfach diese Einstellung konsequent zu leben, denn oft reicht es nicht nur auf Fleisch zu verzichten. Zusatzstoffe, für die ein Tier sterben musste, sind in vielen Lebensmitteln versteckt.

Wir zeigen die wichtigsten "Schweinereien" in alltäglichen Lebensmitteln auf!

1.) Käse

Die meisten Vegetarier könnten nicht auf Käse verzichten. Die wenigsten wissen allerdings, dass der Großteil der Käsesorten mit Lab hergestellt wird. Lab ist ein Enzym, das aus dem Labmagen junger Kälber gewonnen wird. Käse essen bedeutet deswegen in den meisten Fällen auch, dass man in Kauf nehmen muss, dass dafür Kälber geschlachtet wurden.

image

2.) Gummibärchen

So ein Gummibärchen kann doch keine Sünde sein? Wer genau hinschaut, stellt allerdings fest, dass die meisten Fruchtgummis Schweinegelatine enthalten. Wer darauf verzichten will, sollte beim Einkauf auf die Zutatenliste schauen und darauf achten, dass keine Gelatine, sondern ein pflanzliches Bindemittel verwendet wurde.

image

3.) Wein, Bier und Saft

Um Trübstoffe aus der Flüssigkeit zu klären, werden viele Getränke mit Gelatine, Eiern oder Proteinen aus der Fischblase geklärt. Besonders Weißweine werden gerne noch mit Fischblasen geklärt. Früher war auch die "Fanta"-Limonade dafür bekannt mit Fischgelatine geklärt zu werden. Nach Protesten von Vegetariern und Veganern wurde die Gelatine nun durch Stärke ersetzt, sodass die Limonade mittlerweile unbedenklich ist. Dennoch werden viele Getränke noch immer mit Fischblasen geklärt, die nicht in der Zutatenliste angegeben werden muss.

image

4.) Zahnpasta

Kein echtes Lebensmittel, aber dennoch etwas, was man im Alltag nutzt. Und wer denkt schon daran, dass er sich die Zähne mit einer Paste mit tierischen Bestandteilen putzt? Tatsächlich können Fette und Süßstoffe in Zahnpasten tierischen Ursprungs sein.

image

5.) Tomatencremesuppe aus der Tüte

Aus der Kategorie "Kleingedrucktes gründlich lesen" kommen viele Tomatencremesuppen aus der Tüte. Wer bei Tomatencremesuppe ein vegetarisches Gericht erwartet, wird beim Lesen der Zutatenliste enttäuscht. Oft steht nämlich auch Speck als Zutat in der Aufzählung.

Tomatencremesuppe von Maggi. Mit Speck.
Tomatencremesuppe von Maggi. Mit Speck.
© PR

6.) Chips

Bei vielen Chips wird nicht nur Gelatine im Produktionsprozess eingesetzt, gerne werden auch tierische Fleischbestandteile, wie z.B. vom Wild, für den Geschmack dazugegeben.

Chips.
Chips.
© Flickr / Mike Haller

7.) Margarine

Wer auf Margarine zurückgreift, um eine pflanzliche und kalorienarme Alternative zur Butter zu haben, erliegt einem Irrglauben. Fettreduzierte Margarine enthält oft Gelatine, um das Geschmacksdefizit durch die Fettreduzierung auszugleichen.

image

Wer vegetarisch leben möchte, für den lohnt sich also ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Leider werden allerdings noch immer nicht alle tierischen Zutaten angegeben. Sicherheit gibt deswegen nur das sogenannte "V-Label".

Das V-Label.
Das V-Label.
© PR
tgi / Gala

Mehr zum Thema