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Schwangere auf Facebook Sie flippt aus, weil niemand den Namen ihres Sohnes mag

Eine schwangere Frau platzt der Kragen, als die Facebook-Community auf den Namen ihres ungeborenen Sohns wenig begeistert reagiert
Eine schwangere Frau platzt der Kragen, als die Facebook-Community auf den Namen ihres ungeborenen Sohns wenig begeistert reagiert
© Shutterstock
Dass die Wahl des Vornamens eine große Verantwortung mit sich bringt, ist vielen Eltern bewusst. Doch über Geschmack lässt sich eben auch streiten

In Deutschland dürfen Eltern grundsätzlich frei entscheiden, wie sie ihre Kinder mit Vornamen nennen möchten. Doch insbesondere bei ungewöhnlichen oder gar skurrilen Vornamen, wie beispielsweise Schneewittchen oder Pumuckl, entscheiden letzten Endes die Standesämter darüber, ob ein Name auf die Geburtsurkunde kommt oder nicht - dies geschieht zum Wohle des Kindes. 

Deshalb benennen Eltern ihr Kind nach einer Stadt oder Automarke

In anderen Ländern, wie beispielsweise Amerika, gibt es solch eine "Allgemeine Verwaltungsvorschrift über die Änderung von Familiennamen und Vornamen" nicht. Im Bereich des Namensrechts geht das "Common Law" von dem Grundsatz aus, dass alle Personen ihren und den Namen ihres Kindes frei wählen dürfen. So kommt es auch häufiger schon einmal vor, dass in den USA Kinder den Namen einer Automarke, einer Stadt oder eines Comic-Heldens tragen. 

"Squire Sebastian Senator" soll das Kind einer Frau aus Amerika heißen

Dass es gesetzlich erlaubt ist, sein Kind Paris oder Mercedes zu nennen, heißt aber nicht unbedingt, dass der Name auch von der Gesellschaft ernst genommen wird. Das musste auch eine Frau aus Amerika am eigenen Leib erfahren, als sie den Namen ihres ungeborenen Sohnes bei Facebook veröffentlichte: "Squire Sebastian Senator" lautet der zugegebenermaßen etwas skurrile und alles andere als ernst zu nehmende Namensvorschlag der Mutter in spe. Die Community reagierte nach der Veröffentlichung des Namens dementsprechend verwundert, fragte die Mutter, ob sie bei der Namensfindung betrunken gewesen sei oder geistig labil. 

Ehrliches Feedback der User bringt das Fass zum Überlaufen

Mit diesem ehrlichen Feedback der User konnte die zukünftige Mutter nicht umgehen. Kurzerhand und wütend sagte sie die geplante Babyparty ab. Aus einem anonymisierten Facebook-Post, den ein Nutzer auf der Plattform Reddit geteilt hat, geht hervor: "Ihr zerreißt euch das Maul über ein ungeborenes Kind. Nein, ich bin nicht verrückt. Nein, ich bin nicht geistig labil. Nein, ich war nicht betrunken, als ich meinem Kind den Namen gegeben habe.“ Weiter erklärt die aufgebrachte Frau den Hintergrund des Namens Squire (zu Deutsch Gutsherr): "Wir stammen aus einer langen Linie aus Gutsherren und Senatoren ab“ und:

„Der Name vermittelt Macht. Er vermittelt Reichtum. Er vermittelt Erfolg." 

Dementsprechend werde ihr Sprössling in spe ein machterfülltes Leben führen und sein Selbstvertrauen werde nicht schrumpfen, nur weil sein Name ungewöhnlich sei. Doch scheinbar steckt hinter dem Namen des Jungen noch ein tieferer, gar bahnbrechender Gedanke der Frau, denn sie schreibt weiter: "Der Name meines Babys wird eine Revolution sein. Er wird Menschen dazu bringen, alles zu hinterfragen.“ 

Die User sind über die wütende Antwort der Frau schockiert, wissen nicht, ob sie weinen oder lachen sollen. Es ist zu hoffen, dass die Schwangere die Zeit bis zur Entbindung noch einmal nutzt, um den Namen ihres Kindes zu rekapitulieren. 

Schwangere auf Facebook: Sie flippt aus, weil niemand den Namen ihres Sohnes mag

Verwendete Quellen:Reddit, Express, Anwalt.org, Amlaw

jku Gala

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