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Schockierend! Schwangere landet auf Fetisch-Seite

Meg Ireland
Meg Ireland
© facebook.com/Shutupmeg91blog
Man sollte immer vorsichtig sein, wenn man private Fotos in das Internet stellt. Was einer schwangeren Frau aus Sydney nun passiert ist, ist aber wirklich schockierend

Schockierender Fund

"Bitte seid vorsichtig und achtet darauf, welche Menschen euch auf den sozialen Netzwerken folgen. Blockiert sie, wenn sie euch suspekt sind!", warnt die australische Bloggerin Meg in den sozialen Netzwerken. Ein Aufruf, den man immer wieder hört, doch dieser Fall rüttelt auf.

Megan ist ein Paradebeispiel für die Gefahren, die das Internet birgt. Immer wieder zeigte sie ihren Babybauch auf Facebook - und stellte dann fest, dass ihre Fotos auf einer Pornoseite gelandet waren!

Ein Freund hatte sie darauf aufmerksam gemacht. "Dieses Foto von meinem Bauch - gemeinsam mit 15 anderen Fotos von mir - tauchte auf einer "Preggophilia"-Website auf. Das ist eine Pornoseite für Menschen, die auf schwangere Frauen stehen", berichtet Meg auf Instagram. "Es ist mir egal, dass jemand einen Screenshot meiner Fotos gemacht hat, um sie einer anderen Person zu zeigen. Aber was sie damit angestellt haben, bereitet mir ein flaues Gefühl im Magen."

Megan fühlt sich nicht schuldig

Man kann sich kaum ausmalen, wie sich Meg gefühlt haben muss, als ihr bewusst wurde, dass ihre Fotos im Netz missbraucht wurden, um die sexuellen Fantasien wildfremder Menschen zu befriedigen. "Als ich durch diese furchtbare Seite scrollte, um mein eigenes Bild zu finden, sah ich wirklich widerliche Sachen. Menschen, die Fotos ihrer Frauen zur Schau stellten, Männer, die Fotos ihrer Schwägerin hochgeladen hatten - und sogar Frauen, die Fotos ihrer Kolleginnen im Netz teilten. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah." Megan gibt sich selbst keine Schuld. "Warum solltest du denn damit rechnen, wenn du deine Fotos in ein soziales Netzwerk stellst?", fragt sie.

Sie möchte nicht aufhören, ihr Leben online mit ihren Freunden, ihrer Familie und anderen Followern zu teilen, doch sie hat aus der Sache gelernt. Nie wieder wird sie blind Freundschaftsanfragen annehmen, alle werden von ihr genau beobachtet.

Meg ist mittlerweile Mutter geworden - und freut sich auf ihre nächste Schwangerschaft.


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