Salmonellengefahr: Mehrere Supermärkte rufen Bio-Eier zurück

Wer in den letzten Tagen noch ein Frühstücksei, Rührei oder sonstige Eiergerichte gegessen hat, sollte ganz flott die Stempelnummer seiner Produkte checken, denn es herrscht Salmonellen-Gefahr

Eier.

Nach dem Fipronil-Skandal in 2017 gibt es nun eine neue Eier-Affäre: Die Firma Eifrisch-Vermarktungs-GmbH ruft aufgrund von Salmonellen-Verdacht ihre Produkte zurück und sorgt damit in den deutschen Supermärkten für Chaos.

Achtung, Eierrückruf!

Betroffen sind dieses Mal die Eier mit der Stempelnummer "0-DE-0359721"(Legebetrieb: "Farm Bio-Eierhof Papenburg GbR") und Haltbarkeitsdaten bis einschließlich 24.08.2018. Die "Salmonellen-Eier" wurden in 10er- und teilweise in 6er-Packungen in zahlreichen Supermärkten zum Kauf angeboten. Dabei wurden sie jeweils unterschiedlich bezeichnet: Aldi verkaufte sie als "Bio", während Kaufland und Penny sie "Eifrisch" nannten, Lidl sie derweil als "Bio Organic" betitelte und sich Real für "real,-Bio" entschied. 

Aldi, Lidl, Penny und Co. 

Informationen zufolge verkaufte Aldi Süd die Eier ausschließlich in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen; Lidl Deutschland soll die Eier in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Verkauf gehabt haben und bei Kaufland waren betroffene Produkte ausschließlich in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt erhältlich. Ob und zu welchen Bedingungen die Ware im Handel zurückgegeben werden kann, besagt die amtliche Meldung nicht. Normalerweise wird Kunden aber eine Rücknahme gegen Kaufpreiserstattung angeboten, wobei der Kaufbeleg in der Regel nicht vorgelegt werden muss.

Schon gewusst?

Darum ist das Austauschen von kaputten Eiern verboten

Eierkarton
Viele Kunden tauschen im Supermarkt ein kaputtes Ei gegen ein Ganzes aus - das ist allerdings nicht erlaubt. Warum? Das erfahren Sie im Video.
©Gala
Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche