Ryanair & Co.: Ist bald Schluss mit Billig-Airlines?

Billig-Airlines wie Ryanair locken ihre Kunden mit extrem günstigen Flugtickets. Doch damit könnte bald Schluss sein

Nach dem Chaos-Sommer für Billig-Airlines mit zahlreichen Verspätungen, knapp 25.000 Flugausfällen und verärgerten Kunden könnte sich bald etwas Gravierendes ändern. Mit Ryanair, Easyjet & Co. könnte nämlich bald Schluss sein. Laut der "Wirtschaftswoche" kommen diese günstigen Airlines an ihre Wachstumsgrenzen.

Kundenverhalten ist ein Problem

Grund für die Probleme sind vor allem steigende Personal- und Kerosinkosten. Aber auch das Verhalten der Kunden hat sich stetig verändert. Denn die sind immer weniger begeistert von fehlendem Service, kein Aufgabegepäck und weniger Beinfreiheit. Und dieser Ärger schlägt sich auch auf das Kaufverhalten der Kunden nieder. Hinzu kommt, dass im Jahr 2017 nur durchschnittlich jeder zehnte Kunde einen Schadensersatz bei Verspätung gefordert hat - jetzt ist es teilweise jeder Vierte. Ein drei Stunden verspäteter Flug kostet die Airline im Schnitt rund 50.000 Euro - so viel wie sechs pünktliche Flüge.

Zusatzkosten machen Billig-Flüge teuer

Bekannte Zusatzkosten wie die Aufgabe eines Gepäckstücks machen die billigen Flugtickets teilweise genauso teuer, wie bei anderen Anbietern. Eine weitere Änderung einiger Billig-Airlines dürfte auch für Ärger bei den Kunden sorgen. Einige Fluglinien verkaufen ab kommender Woche ihre günstigen Tickets nur noch im Direktverkauf. Sprich: bei Suchmaschinen wie Google Flights oder Kayak tauchen diese Angebote gar nicht mehr auf. Die Airlines versuchen schon lange an den Problemen zu arbeiten, doch bislang ohne Erfolg.

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