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Rührende Ehrung Diese Liebeshymne an ihren Ex begeistert alle!

Jessica und Sohn Pierson.
Jessica und Sohn Pierson.
© facebook.com / Jessica.Singleton.391
Nicht selten sind bei einer Trennung die Kinder die Leidtragenden. Nicht so bei Jessica Singleton und Jon Megason. Warum das so ist, erklärt die Amerikanerin in einem das Herz berührenden Post, der das Internet gerade im Sturm erobert 

Wenn Eltern sich trennen, geht das selten ohne Zwist und Streit vonstatten. In vielen Fällen endet es damit, dass ein normaler Umgang miteinander nur noch durch Anwälte und Jugendamt möglich ist. Eine Situation, die vor allem Kinder schwer belastet. 

Dass es auch anders geht, zeigen Jessica Singleton und Jon Megason aus Florida, USA. In einer rührenden Collage stimmte die junge Mutter eine wahre Lobeshymne auf ihren Ex und Vater ihres Sohnes Pierson an. Hunderttausenden User bei facebook gingen die dankbaren Zeilen direkt ans Herz und teilten das Bild quer durchs Netz. 

"Das hier ist mein Ex.", schreibt sie in ihrem Post. "Und genau das hier ist mehr wert als Gold. Dies ist ein Mann, der nicht einen Pfennig durch den Staat bezahlen lässt, denn wenn mein Sohn neue Kleidung braucht, rufe ich ihn einfach an. Dies ist ein Mann, der einen ganzen Batzen Filme bei Vudu [Anm. d. Red.: Ein Online-Videoverleih] bestellt, damit ich sie mit meinem Sohn zuhause schauen kann. Ein Mann, der mir ein 45-Dollar-Paket Windeln vor die Haustür stellt, damit ich mir nicht die Mühe machen muss zum Laden zu gehen. Ein Mann, der seinen Sohn viel öfter als nötig innerhalb von 10 Minuten abholt, weil ich zu viel zu tun habe oder einfach mal ein Nickerchen brauche."

Und damit ist sie mit der Lobeshymne noch nicht am Ende. Zwischendurch fragt man sich ein ums andere Mal, warum es mit den beiden denn nicht mehr geklappt hat. Denn von bösem Blut ist nichts zu spüren. 

"Das ist ein Mann, der mir zuhört, wenn ich gestresst bin. Ein Mann, der seinem Sohn sagt, dass er Mamas neuen Freund nicht vergessen darf, wenn er seine Lieblingsmenschen aufzählt. Ein Mann, der sofort vorbeikommt, wenn wir uns ausgeschlossen haben. Der vorbeikommt, um etwas zu reparieren. Das ist ein Mann, der auf Geschenke an seinen Sohn „von Mama“ schreibt, weil er weiß, dass ich nicht so viele besorgen kann." 

Dass die Beziehung zwischen den beiden aber vorbei ist und Jon sich sogar bei ihrem weiteren Liebesleben behilflich zeigt, zeigen ihre nächsten Zeilen. 

"Das ist ein Mann, der immer noch auf die Kinder meiner Schwester aufpasst, damit sein Sohn mit seinen Cousins spielen kann. Der mich begleitet, wenn ich Netz-Bekanntschaften treffe, um aufzupassen, dass wir sicher sind. Das ist der Windelbeutel tragende,  Kakao anrührende, selbstlose, beschützerische, spendable, großartige Vater meines Sohnes."

Viele (ehemalige) Paare werden sich jetzt fragen, wie die beiden es hinbekommen haben nach der Trennung so liebevoll und aufmerksam zueinander zu sein. Man müsse sich dafür entscheiden, schreibt Singleton. 

"Die Anzahl der Hürden, die wir nehmen mussten, um zu diese Punkt zu gelangen, ist kaum zu greifen. Es war nicht einfach, es war eine Entscheidung. Hört auf Ausreden zu erfinden und reißt Euch für Eure Kinder zusammen. Ich bin der sturste Mensch, den es gibt – aber für unseren Sohn konnten wir einander verzeihen. Und genau deshalb sehe ich meinen Sohn jeden Tag. Wir freuen uns immer, wenn wir einander treffen."

Am Ende ihres Posts kann sie sich dann doch noch zu einer Art Liebeserklärung durchringen: 
"Nur für den Fall, dass ich dir das länger nicht gesagt habe: Ich bin so dankbar, dass es dich gibt. Besonders für die motivierende Stütze, die du mir bist. Für das großartige Vorbild, dass du Pierson bist, ganz anders, als du es als Kind selbst kennengelernt hast. Ich liebe es zu wissen, dass mein Sohn so viel Liebe von dir erhält."

Jessica und Jon haben etwas hinbekommen, woran bei vielen Paaren nicht mal zu denken ist. Trotz des Endes ihrer Beziehung haben sie es hinbekommen ihre Kraft nicht gegeneinander zu richten, sondern an einem Strang zu ziehen, um ihrem Kind die bestmöglichen Eltern zu sein. 

tgi Gala

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