Rückruf: Aldi warnt vor "schwerwiegenden Erkrankungen"

Discounterriesen Aldi (Nord und Süd) verschärft den Rückruf seiner "Schinken-Rotwurst"

Aldi Süd

Die Discounterkette Aldi – sowohl Nord als auch Süd – haben vor einer Woche einen Rückruf eines ihrer Wurstprodukte gestartet. Wie auf ihrer Internetseite zu lesen war, sollten Kunden ein Produkt ihres Lieferanten "Franz Wiltmann GmbH & Co. KG" auf keinen Fall verzehren, sondern stattdessen in eine beliebige Aldi-Filiale zurückbringen. Dabei handelt es sich um die "Schinken-Rotwurst – Aufschnitt nach Hausmacher Art". Es geht dabei um 100-Gramm-Packungen, die Aldi selbst inzwischen aus den Regalen genommen hat. Bisher ging es nur um die Ware mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.03.2019. Doch nun weitet das Unternehmen die Rückrufaktion auf alle MHDs aus. 

Aldi warnt vor "schwerwiegenden Erkrankungen" 

Aldi ruft seine "Schinken-Rotwurst" zurück

Der Grund des Rückrufs liegt in einem erhöhten Listerien-Gehalt, der während einer Stichprobe festgestellt wurde. Das Unternehmen schreibt auf seiner Homepage: "Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten. Die o.g. Sorte sollte daher unabhängig vom MHD vorsorglich nicht mehr verzehrt werden."

Oftmals löst Listerien "grippeähnliche Symptome mit Fieber und Durchfall" aus. Wer eine jener Packungen der "Schinken-Rotwurst" bei Aldi gekauft hat, kann diese ganz einfach zurückbringen und bekommt sein Geld zurück. 

Verkauft wurde das Produkt in allen Aldi-Süd-Filialen sowie in Geschäften der Aldi-Nord-Gesellschaften Hann. Münden, Werl und Wittstock.

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©Gala

Verwendete Quellen: Aldi Nord, Aldi Süd

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