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Rattenplage Berlin und Hamburg betroffen

Vorsicht, Ratte!
Vorsicht, Ratte!
© Getty Images
In Hamburg und Berlin vermehren sich Ratten derzeit rasant. Alles über die Gründe und warum Ratten auch gefährlich sein können 

Rattenplage in Berlin und Hamburg

Die einen haben sie als Haustiere, die anderen ekeln sich vor ihnen: Ratten. Für die deutschen Großstädte Berlin und Hamburg gibt es nun unerfreuliche Nachrichten - und auch gefährliche. In den beiden Städten verbreiten sich die Nager aktuell rasant. Während es in Hamburg noch nicht so schlimm ist, mussten in Berlin laut der "Bild" teilweise ganze Parks geschlossen werden.

Sie übertragen Krankheiten

Das gefährliche an der Wanderratte ist, dass sie Krankheitsüberträger sind. Sie hinterlassen ihr Kot und ihren Urin überall und damit auch Viren und Bakterien, die über unsere Haut oder die Atemwege menschliche Körper befallen können. Man sollte in der Nähe von Ratten also immer besonders vorsichtig sein, da man sich sonst mit Tollwut, Tuberkulose und vielen anderen übertragbaren Krankheiten anstecken kann. Impfungen sind immer ratsam.

Woher kommen die Ratten plötzlich?

Dies hat zweierlei Gründe. Zum einen war der Sommer in diesem Jahr besonders feucht - Ratten fühlen sich in feuchten Umgebungen besonders wohl, weshalb sie häufig in Wassernähe, zum Beispiel in Abflusskanälen leben. Zum anderen ist auch der Mensch schuld an der Rattenplage. Hinterlässt man etwa beim Grillen im Park Essensreste, zieht das Ratten an und sie haben höhere Überlebenschancen und damit auf die Dauer auch mehr Nachkommen. 

Was also tun?

Wenn Sie Ratten sehen, melden Sie dies unbedingt bei ihrem lokalen Gesundheitsamt. Sie sollten sich den Tieren auf keinen Fall selbst nähern oder sie gar töten.


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