Unbegreiflich: Priester möchte Baby nicht taufen – der Grund ist absurd

Vor sechs Monaten kam die kleine Vika zur Welt, getauft ist sie bis heute nicht. Der Priester lehnte dies ab, da er Angst hatte, Vikas Muttermal sei ansteckend.

Maria Khvostantseva hätte ihre Tochter Vika gerne taufen lassen (Symbolbild)

Was Maria Khvostantseva sich von dem orthodoxen Priester ihrer Gemeinde anhören musste, klingt fast zu absurd, um wahr zu sein. Die 22-Jährige bringt vor sechs Monaten Töchterchen Vika zur Welt. Ihr kleiner Körper ist übersät von Muttermalen – eines ist dabei besonders auffällig. Fast der gesamte Unterkörper des Mädchens ist von einem riesigen brauen Mal bedeckt. Und genau der ist der Grund, warum der Priester den Wunsch der Mutter, ihre Tochter zu taufen, ablehnte.

Vikas Körper ist etwas Besonderes

Überall auf dem Körper von Vika sind Muttermale, teils großflächig verteilt. Als die Kleine geboren wird, ist der Schock bei Mutter Maria groß, doch mindestens genauso groß ist die Liebe und Zuneigung, die sie ihrem kleinen Mädchen gegenüber empfindet. "Mein Baby ist wunderschön und wird von seiner Familie sehr geliebt. Mein Sohn sagt: 'Vika wurde von der Sonne geküsst'", erklärt die 22-jährige Russin gegenüber "Daily Mail". Um Vika taufen zu lassen, sucht Maria die Kirche in der russischen Stadt Kurgan auf. Hier werden Babys in Gemeinschaftszeremonien getauft. Vika aber wird der Segen Gottes verwehrt.

Mehr Bilder der kleinen Vika zeigt "Daily Star" 

Doesn't seem like a very holy thing to do...

Gepostet von Daily Star am Dienstag, 26. November 2019

Priester will Vika nicht berühren

Die Reaktion des Priesters klingt absurd. Weil er Vika nicht berühren möchte, kann das Baby nicht getauft werden. Der orthodoxe Priester hat tatsächlich Angst, Vikas Muttermale seien ansteckend. "Der Priester wollte Vika nicht anfassen. Er sagte: 'Der Fleck könnte ansteckend sein und ich glaube, unsere Gemeinde würde das nicht verstehen'", erzählt Maria einer lokalen Zeitung. Zudem hätte der Kirchenmann Angst gehabt, die anderen Eltern hätten nicht an der Zeremonie teilnehmen wollen, wenn Vika mit ihren auffälligen Malen dabei wäre. 

Kirche kündigt Konsequenzen an

So verletzt Maria über das Verhalten des Priesters auch sein dürfte, eine kleine Wiedergutmachung dürfte sein, dass sein Verhalten Konsequenzen haben wird. "Wir planen, nach dem Vorfall eine interne Untersuchung durchzuführen. Der betreffende Priester wird Disziplinarmaßnahmen erfahren. Wir verurteilen, was passiert ist", gibt sich Mikhail Nasonov, Sprecher der Orthodoxen Kirche von Kurgan, einsichtig und verständnisvoll.

Verwendete Quelle: Daily Star, Daily Mail

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