Pokémon Go: Offizieller Deutschland-Start des Sensations-Spiels!

Was steckt hinter dem Hype?

Wer bis jetzt nichts mit "Smombie", dem Jugendwort des Jahres 2015 - gebildet aus "Smartphone und Zombie", anfangen konnte, kann es spätestens jetzt: Sind ihnen auch schon Menschengruppen aufgefallen, die mitten auf der Straße stehen bleiben, mit ihrem Smartphone scheinbar die Straße filmen und wild auf ihrem Display herumwischen? Dann haben Sie den neuesten Hype um die App "Pokémon Go" beobachtet!

Offizieller Start der "Pokémon Go"-App

image Dieser Hype dürfte in den nächsten Tagen sogar noch viel größer werden, denn ab heute ist das Spiel offiziell im Google Playstore und im Appstore von Apple verfügbar. Softwareentwickler "Niantic" traf mit seiner Neuauflage des Nintendo-Klassikers "Pokémon" offensichtlich den Nerv der Zeit. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es eines der ersten Spiele ist, das die Möglichkeiten des Smartphones komplett ausschöpft.

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©Gala

Worum geht es in Pokémon Go?

Das Handyspiel ist eine Mischung aus realer Schnitzeljagd, alter Pokémon-Nostalgie und erweiterter Realität. Auf einer interaktiven Karte sucht der Spieler nach Pokémon in seiner Umgebung. Die süßen kleinen Monster findet man dabei nicht in einer virtuellen Spielwelt - die Spielwelt ist 1:1 der tatsächlichen Umgebung nachempfunden, im Fachjargon auch "Augmented Reality" genannt. Trifft der Spieler auf ein Pokémon, kann er sich dazu entscheiden das Pokémon zu fangen.

Monsterfang in der realen Welt

Auch in der GALA-Redaktion wurden schon Pokémon gesichtet...

Im Fang-Modus wird die Kamera des Smartphones aktiviert. Mit seinem Handy sucht man die Umgebung nach dem Pokémon ab, das sich in der Umgebung versteckt hält und bewirft es dann mit Poké-Bällen, um das Pokémon zu fangen.

Die Verbindung aus dem eigentlich schon beinahe in Vergessenheit geratenen Pokémon-Trend der 2000er-Jahre und der Einbindung des Spiels in die Realität, hat einen der größten Handyspiele-Hits seit "Angry Birds" und "Clash of Clans" hervorgebracht. Schon vor der offiziellen Veröffentlichung in Europa hat die App WhatsApp, Tinder und Instagram überholt.

Leichen, Staus und nasse Klamotten

Der Hype um dieses Spiel trägt mitunter skurrile Früchte. Durch das Spielkonzept ist der Spieler dazu gezwungen teilweise kilometerweit durch die Stadt zu laufen, den Blick starr auf sein Smartphone gerichtet. Nachdem schon Spieler unvermittelt in Seen gefallen sind oder ganze Spielergruppen schnurstracks über die Autobahn auf der Suche nach einem Pokémon gelaufen sind, versteht man gut, warum zunächst eine "Achte auf Deine Umgebung"-Warnung beim Öffnen der App erscheint.

Noch merkwürdigere Blüten hat das Spiel in einem anderen Fall getragen, als eine junge Frau beim Suchen nach einem Pokémon unter eine Brücke geführt wurde, wo sie zwar kein Pokémon, aber eine Leiche fand. Auch Ganoven hat die App schon angezogen: Mehreren Berichten zufolge wurden Spieler ihres Smartphones beraubt, als sie an einem Pokéstop (einem Checkpoint im Spiel) auf organisierte Banden trafen, die nur darauf gewartet haben, dass ein Pokémon-Spieler mit seinem Smartphone vorbeikommt.

Hat Sie das Pokémon-Fieber auch schon gepackt?

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