Vorwürfe: Plastik in Babybrei gefunden - Hersteller glaubt den Eltern nicht

Eine Berliner Familie hat Plastik in einem Babygläschen gefunden - doch die Firma streitet ab, einen Fehler gemacht zu haben

In einem Brei der Firma Holle wurde Plastik entdeckt.

Beim Füttern ihres acht Monate alten Säuglings, bemerkte die Familie Hübner etwas Unglaubliches: Im Babybrei befand sich etwas, das nicht hinein gehörte. Ein großes Stück Plastik.

Wo Bio draufsteht, ist nicht Bio drin

Genauer gesagt handelte es sich bei dem Babybrei um die Sorte "Gemüseallerlei" der Schweizer Firma Holle Baby Food GmbH. Silke Hübner (40) habe den Brei im Bio-Laden gekauft, erzählte sie gegenüber "Express.de". "Im Glas sahen wir am Boden ein Stück Plastikfolie, etwa 1,5 Zentimeter breit, das wie ein Ring zusammengeklebt war", sagt die Mutter. Das hätte durchaus gefährlich für ihre kleine Tochter werden können.

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©Gala

Das Berliner Ehepaar meldete den Vorfall an die Firma Holle. Doch die war keineswegs bereit, sich schuldig zu bekennen. Für die Firma sei es ausgeschlossen, dass die Folie während der Produktion ins Glas gekommen sein könnte. Das Schweizer Unternehmen wehrte sich vehement gegen die Anschuldigungen.

Hersteller ist nicht schuld?

Laut Aussage des Qualitätsmanagers seien sogar Rückstellungsmuster der Charge, aus der das betroffene Gläschen stammte, untersucht. Man habe keine Fremdkörper gefunden. "Aus deren Antwort entnehmen wir, dass man uns nicht glaubt", sagt Vater György Borgula (42).  Ein Beweis wurde also offensichtlich nicht gefunden - und das, obwohl Plastikteile in Lebensmitteln längst kein Einzelfall mehr sind.

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