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Erschreckend Pilot schläft am Steuer ein und fliegt am Ziel vorbei

Flughafen auf Tasmanien/Australien
Flughafen auf Tasmanien/Australien
© Shutterstock
Bei diesem Flug hatte der Pilot wohl mehr als einen Schutzengel an Board. Es grenzt an ein Wunder, dass niemandem etwas passiert ist

Wer als Passagier in ein Flugzeug steigt, vertraut darauf, dass die Crew und vor allem der Pilot die Sache im Griff haben und man wohlbehalten am Ziel ankommen wird. Und auch wer auf dem Boden bleibt, hofft, dass die Maschinen nicht "unkontrolliert" zu Boden stürzen. Bei dem Flug von Devonport nach King Island (Tasmanien/Australien) Anfang November hätte dies allerdings schnell schiefgehen können. 

Pilot verpasst sein Ziel um 46 Kilometer

Wie die australische Flugsicherheitsbehörde inzwischen mitteilte, laufen aktuell Ermittlungen gegen einen Angestellten des Unternehmens "Vortex Air". Dieser lenkte jene Maschine, die am 8. November von Devonport nach King Island unterwegs war. Während des Fluges passierte das Unglaubliche: Statt den Landeanflug einzuleiten, machte der Pilot ein Nickerchen. Bis er wieder zu sich kam, war er rund 46 Kilometer am Ziel vorbeigeflogen und musste umkehren, um den Flughafen final anzusteuern. 

Zwar waren keine weiteren Personen oder gar Passagiere an Board, da es sich um ein Frachtflugzeug handelte, die Gefahren eines unkontrollierten Flugzeugs in der Luft sollten dennoch nicht unterschätzt werden. 

Die australische Behörde untersucht den Fall und will ihre Ermittlungen Anfang des Jahres 2019 abschließen. Bis dahin bleibt der Pilot vom Dienst suspendiert. 

Verwendete Quellen:Australien Transport Safety Bureau

jko Gala

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