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Otto Waalkes Seine Geburtsstadt ehrt ihn mit eigenen Ampeln

Otto Waalkes
Otto Waalkes
© Getty Images
Otto Waalkes ist eine Legende der Comedy-Szene. Kein Wunder, dass ihn da auch seine Geburtsstadt Emden ehren möchte - und das auf eine ganz besondere Art und Weise

Emden, die größte Stadt Ostfrieslands, hat nicht nur viel Wasser und nordisches Flair zu bieten, sondern ist auch die Geburtsstadt von Komiker Otto Waalkes, 70. Und diese hat sich nun etwas ganz Besonderes ausgedacht, um den prominenten Emdener zu ehren. 

Otto Waalkes lieferte Entwurf für die Ampeln selbst

Denn Otto Waalkes soll bald den Alltag seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger regeln: der Komiker bekommt eigene Ampeln. In Emden sollen insgesamt vier Ampelpaare installiert werden, auf denen kein grünes Ampelmännchen, sondern ein hüpfender Otto zu sehen sein wird, so verschiedene Medienberichte. Ideengeber dieser Initiative war die FDP (Freie Demokratische Partei); die Entscheidung, dass Ampeln in der unmittelbaren Umgebung des Rathauses und des Otto-Museums aufgestellt werden dürfen, traf letztendlich der Verkehrsrat.

Otto, der die Entscheidung selbst bei Instagram teilte, lieferte nicht nur den Entwurf der Ampeln, sondern will sich auch finanziell an dem Projekt beteiligen. Immerhin soll die Realisierung dessen rund 10.000 Euro kosten, so ein Bericht von "NDR 1 Niedersachsen". Gegenüber der "Bild"-Zeitung verriet Otto, was er von dem Projekt hält: "Große Ehre, große Klasse! Eigentlich der Höhepunkt meiner Karriere, so werde ich nie in Vergessenheit geraten!"

Sicherheit geht vor

Seine Freude kann offenbar auch nicht davon getrübt werden, dass der ursprüngliche Plan - die berühmten "Ottifanten" auf den Ampeln zu installieren - nicht realisiert werden kann. Zu groß sei die Gefahr, dass einzelne Fußgänger die Symbole nicht richtig deuten könnten. Aus diesen Bedenken resultiert nun auch die Regelung, dass lediglich das grüne Ampelmännchen durch einen hüpfenden Otto ersetzt wird. Bei Rot wird weiterhin ein herkömmliches Ampelmännchen zu sehen sein.

Verwendete Quellen: Bild, NDR, Instagram

ame Gala

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