Öko-Test: Erschreckender Fund in Erdbeeren von Rewe, Lidl, Edeka und Co.

Bei der Hälfte aller untersuchten Erdbeeren wurden Stoffe nachgewiesen, die sehr bedenklich sind

Erdbeeren

Ob als Obst zum Müsli, oder mit einer Kugel Vanilleeis als Nachspeise: Die Erdbeersaison hat ganz offiziell gestartet. Doch wie eine aktuelle Untersuchung der Öko-Test zeigt, sind Erdbeeren mit Vorsicht zu genießen. 

Öko-Test offenbart erschreckende Ergebnisse 

Erst vor wenigen Wochen hat die Öko-Test Erdbeeren aus den Supermärkten unter die Lupe genommen und sie auf mehr als 500 Pestizide untersucht. Insgesamt kauften sie für den Test in zehn beliebten Supermärkten je drei Packungen aus verschiedenen Chargen ein - mit einem erschreckenden Ergebnis: in der Hälfte, also 15 Verpackungen wurden Stoffe gefunden, die mehr als bedenklich sind und sogar als krebserregend gelten. Besonders schlecht wurden die Erdbeeren von Rewe bewertet mit einer Gesamtnote von 5. Die Erdbeeren der Supermärkte Aldi, Kaufland, Lidl, Netto, Norma, Penny, Edeka und Real wurden mit einer Note von 4 bewertet. Doch wie kann das sein? 

Auf heimische Erdbeeren warten 

Dass Erdbeeren mit Pestiziden belastet sein können, ist keine Neuheit. Besonders die Beeren, die bereits recht früh in den Supermärkten angeboten werden, kommen häufig aus Ländern wie Spanien oder Marokko. In diesen Ländern sind Mittel zum Düngen der Felder im Einsatz, die in Deutschland verboten sind. Demnach können die Erdbeeren dort mit Pestiziden in Kontakt kommen und so auch in unseren Supermärkten landen. Wer also sicher sein will, sollte auf die deutschen Erdbeeren von "unseren" Feldern warten - sie sind nicht nur weniger belastet, sondern schmecken auch einfach besser. 

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