Notruf alarmiert: Bergsteiger lehnen Rettungshubschrauber ab

Zwei deutsche Bergsteiger riefen den Notruf - in den Rettungshubschrauber wollten sie aber nicht einsteigen.

Dieser Notruf könnte den Bergsteigern teuer zu stehen kommen. Als zwei Deutsche, 47, 63, am vergangenen Samstag (2.11.) beim Aufstieg auf das Feuerkogelplateau in Not gerieten, wählten sie nach einer Nacht im Freien gegen 7 Uhr morgens den Notruf der Bergrettung. Ihr Anliegen: Sie wollten den Weg erfragen, denn sie hatten, so berichtet es der "Bergrettungsdienst Ebensee" auf seiner Website, die Orientierung verloren. Am Tag zuvor hatten sie bereits den ersten, vermeintlich leichteren Abschnitt der Strecke, genannt "unterer Nordpfeiler", absolviert. Doch wie weiter? Wie Michael Hahn von der Rettungsstelle Ebensee erklärt, verleite "am Ende der Klettertour 'unterer Nordpfeiler' eine weitere, nicht vollendete Tour (...) zum Weiterklettern. Diese führt aber zu keinem Ausstieg. Der vernünftigste Abstieg ist abseilen."

Bergsteiger wollen sich nicht retten lassen

Da auch die Mitarbeiter der Bergrettung über die Widrigkeiten des Auf- bzw. Abstiegs Bescheid wissen und wussten und es "aus Bergrettungssicht keinen sicheren weiterführenden Weg gibt", alarmierten sie kurzerhand die Polizei in Linz, die wiederum eine Mannschaft mit dem Polizeihubschrauber schickte. Nachdem die beiden Kletterer lokalisiert wurden, kam es zu einer unerwarteten Wendung: Die Bergsteiger weigerten sich vehement (und erfolgreich) gegen die Rettung durch den Hubschrauber. Stattdessen, das ließ die Polizei später mitteilen, stiegen die Bergsteiger wie geplant selbst über den Feuerkogel ins Tal hinab. 

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Müssen die Kletterer für den Einsatz bezahlen?

Ob sie den Einsatz, der insgesamt fast drei Stunden gedauert haben soll und laut der österreichischen Tageszeitung "Heute" mehrere tausend Euro gekostet haben könnte, letztendlich wirklich bezahlen müssen, ist bisher nicht sicher. Denn durch die "gescheiterte" Rettung liegen den Behörden keine Daten der Bergsteiger vor. Im Einsatz waren immerhin 15 Mitglieder der Bergrettung Ebensee, die Mannschaft des Polizeihubschraubers Linz und ein Beamter der alpinen Einsatzgruppe der Polizei.

Verwendete Quellen: Bergrettungsdienst Ebensee, Heute

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