Echt jetzt?: Juristen fordern: Katzen-Freigang soll verboten werden

Vögel, kleine Säugetiere wie Mäuse oder Ratten, Fische und Amphibien – all jene Tiere stehen auf dem Speiseplan von Hauskatzen. Und diese verschiedenen Lebewesen sehen niederländische Juristen in Gefahr. Sie fordern deshalb ein generelles Freigang-Verbot für Katzen in der EU.

Katzen sollen künftig nicht mehr draußen frei laufen dürfen, so die Forderung niederländischer Juristen

Katzen unterscheiden sich in zwei Typen: Freigänger und Wohnungstiere. Wohnungstiere in der freien Natur herumlaufen zu lassen, das würde sicherlich nicht gut gehen. Andersherum ebenfalls nicht. Freigänger plötzlich nur noch in der Wohnung zu halten, eine schreckliche Vorstellung für Katzenhalter. Genau das fordern die niederländischen Juristen Arie Trouwborst und Han Somsen jetzt. Die Begründung für die absurde Forderung: Katzen würden eine Gefahr für rund 370 bedrohte Arten darstellen. Sie frei draußen herumlaufen und wildern zu lassen, sei ein Verstoß gegen die Europäische Naturschutzgesetzgebung.

Hauskatzen brauchen keine selbst gefangene Nahrung

Hauskatzen würden daheim gefüttert werden. Dass sie außerhalb in der Natur weitere Nahrung jagen, hat niederländische Juristen dazu bewogen, ein generelles Freigang-Verbot für die Vierbeiner zu fordern. "Die absichtliche Tötung oder Störung geschützter Tierarten steht im Widerspruch zu den EU-Richtlinien. Dazu gehört auch, Katzen draußen frei herumlaufen zu lassen und zu wissen, welchen Schaden sie anrichten können", so die Erklärung der Antragsteller gegenüber der niederländischen Zeitung "Trouw". 

Hollywuff

Auf den Hund gekommen

Ciao Bello - da kommt Urlaubsfreude auf! Mit diesem lustigen Schnappschuss grüßen Sängerin Mandy Capristo und Mops Don Capote ihre Instagram-Fans aus dem sonnigen Italien. 
Familientag mit den Mädels: David Beckham genießt seine Zeit beim Spaziergang samt Päuschen mit den Hundedamen Olive, Fig und Sage. Ehefrau Victoria spielt hier dabei nur die Rolle der Fotografin.
"Mein Name ist Cici - oder genauer gesagt Cipoletta Zarrella", so stellen Jana Ina und Giovanni Zarrella ihr neues Familienmitglied auf Instagram vor. Die junge Hündin ist ungefähr ein halbes Jahr alt und wurde in Ungarn geboren.
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140 Millionen Tiere werden jährlich getötet

Ihr Anliegen erklären die Juristen weiter in der Zeitschrift "Journal of Environmental Law". So schreiben sie, dass jährlich mehr als 140 Millionen Tiere durch Katzen getötet werden würden. Mindestens die Hälfte davon von einer Hauskatzen. Das möchten die Trouwborst und Somsen jetzt ändern.

Verwendete Quelle: RTL

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