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Eltern aufgepasst Zahnärzte warnen vor Kreidezähnen bei Kindern

Kind beim Zahnarzt (Symbolbild) 
Kind beim Zahnarzt (Symbolbild) 
© Getty Images
Neben Karies sind derzeit die Kreidezähne in einer rasanten Entwicklung und sorgen für Beunruhigung bei Ärzten

Es ist keine Neuheit, dass besonders Kinderzähne eine besonders sorgfältige Pflege benötigen. Den meisten wird demnach auch der Film von Karius und Baktus noch ein Begriff sein, der in verspielter Art und Weise, Kindern zeigt, wie gefährlich ein vernachlässigtes Zähneputzen ist. Aktuell jedoch gibt eine ganz andere Krankheit Anlass zur Sorge: Die sogenannten Kreidezähne. 

Rasante Entwicklung von Kreidezähnen besorgt Ärzte 

In Fachkreisen als "Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation" bekannt, verbreitet sich die Krankheit aktuell rasant in Deutschland. Laut der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin ist sie derzeit bei Kindern tatsächlich schon weiter verbreitet als Karies, was für Beunruhigung sorgt. Doch was sind Kreidezähne überhaupt? 

Wie entsteht ein Kreidezahn? 

Bei Kreidezähnen hat sich der Zahn strukturell verändert. Das Zahnschmelz hat sich dabei nicht richtig ausgebildet - wodurch sie sehr schmerzempfindlich bei Hitze und Kälte sein können. Allerdings entstehen sie nicht durch schlechte Pflege, sondern wachsen bereits sehr schadhaft. Teilweise kann es sogar passieren, dass sie beim Wachsen abbrechen. Eine Ursache für die Krankheit ist derzeit noch nicht bekannt. Vermutet wird nach jüngsten Untersuchungen, dass Bisphenol A eine Rolle spielen kann. Bei Bisphenol A handelt es sich um einen Stoff, der als Weichmacher in Plastik verwendet wird. 

Bestätigt ist diese Theorie jedoch noch nicht. Das größte Problem derzeit ist es demnach, dass der konkrete Auslöser nicht bekannt ist und die Ärzte somit auch keine vorbeugenden Behandlungen durchführen können. 

mge Gala

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