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Netzwissen 5 Dinge, mit denen man sich im Netz unwissentlich strafbar macht

Diese Dinge hat fast jeder schon einmal getan. Ohne zu wissen, dass man sich dabei strafbar machen kann

Auch wenn man bei vielen Kommentaren im Internet davon ausgehen könnte, ist das Internet alles andere als ein rechtsfreier Raum. Doch noch immer herrscht große Unsicherheit bei den Nutzern, was man denn nun eigentlich darf und was verboten ist. Vielen dürfte dadurch gar nicht bewusst sein, dass sie regelmäßig Straftaten im Internet begehen!

Mit diesen fünf Dingen machen sich viele Menschen unwissentlich im World Wide Web strafbar:

1.) Runterladen von Musik oder Videos

Wer einer Webseite nicht hundertprozentig vertraut, sollte lieber die Finger vom Download von Musik oder Videos lassen. Hat der Künstler nicht ausdrücklich seine Genehmigung dazu gegeben, verstößt man damit gegen Urheberrechte.

2.) Weitergeben von Login-Daten zu Bezahldiensten

Viele Bezahldienste wie etwa Sky verbieten ihren Kunden ausdrücklich ihre Daten an andere Personen weiterzugeben, die nicht dem Haushalt angehören. Bei Diensten wie Netflix oder Amazon Prime sind teilweise mehrere Zugänge über den gleichen Login erlaubt. Die Dienste bitten aber ausdrücklich darum das Passwort niemandem sonst zugänglich zu machen.

3.) Manipulieren der IP-Adresse

Wer kennt das nicht? Man will ein Video auf einer ausländischen Webseite sehen und man bekommt nur eine Fehlermeldung zu sehen, dass man keinen Zugriff auf das Video habe, weil die IP-Adresse aus Deutschland kommt. Viele behelfen sich dann damit, indem sie einen sogenannten "VPN-Tunnel" nutzen, ein Browser-Add-On, das so tut als sei man gar nicht aus Deutschland, sondern aus einem anderen Land der Wahl. Das ist äußerst praktisch, aber verboten.

4.) Verbinden mit ungesicherten Netzwerken

In Ihrer Nähe wird ein offenes WLan-Netzwerk angezeigt und sie verbinden sich, um von der schnellen Internetverbindung zu profitieren? Praktisch, aber verboten. Denn um verbunden zu sein braucht ihr die Zustimmung des Netzwerkbesitzers, denn der haftet unter Umständen auch dafür, wenn mit seinem Netzwerk zum Beispiel illegal Musik heruntergeladen wird.

5.) GIFs teilen

Fast jeder kennt die animierten Mini-Videos, die unzählig oft in den sozialen Medien geteilt werden. Wenn man aber nicht gerade selbst Ersteller eines solchen GIFs ist, sollte man das lieber lassen, denn auch dabei verstößt man gegen Urheber-und manchmal auch Persönlichkeitsrechte.

tgi

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