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Schicksal Nach Küssen von Verwandten: Baby kämpft ums Überleben

Noah musste monatelang stationär behandelt werden (Symbolbild)
Noah musste monatelang stationär behandelt werden (Symbolbild)
© Shutterstock
Ein Junge aus dem britischen Barnsley kämpft derzeit um sein Leben. Bei seiner Taufe wurde er mit dem Herpes-Virus infiziert – vermutlich von zu vielen Küssen der Verwandtschaft.

"Bitte, bitte, bitte küsst keine Neugeborenen", so der dramatische Appell, den Ashleigh White auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte. Der Hintergrund ist dramatisch. Denn Ashleighs Baby Noah erkrankte schwer, nachdem er bei seiner eigenen Taufe von vielen Verwandten geküsst worden war. Einer steckte das Neugeborene offenbar mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 an.

Noah wird mit Liebe überschüttet – und stirbt fast daran

Es war das erste große Ereignis seines Lebens, all seine Verwandten waren gekommen, um der Taufe des neuen Erdenbürgers beizuwohnen. Und dabei ließen sie es sich natürlich auch nicht nehmen, Noah all ihre Liebe zu zeigen. Es wurde gekuschelt, und geküsst – und das wurde dem Kleinen offenbar zum Verhängnis. Denn nur wenige Tage nach dem großen Familientreffen schwillt Noahs Auge plötzlich drastisch an. Es wässert und sieht ganz und gar nicht gesund aus. Für Ashleigh ein Warnsignal. Die besorgte Mutter bringt ihr Baby zum Arzt, die denken zunächst an einen verstopften Tränenkanal. Doch dann bilden sich Bläschen am Auge des Babys. 

Neugeborenes hat Herpes-Simplex-Virus

Weitere Untersuchungen ergeben, dass Noah sich mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 infiziert hatte. Dieser wird auch "Todeskuss" genannt, weil er beim Küssen übertragen wird und für Säuglinge schnell lebensbedrohlich werden kann. Noah kämpft zwei Monate lang um sein Leben, wird stationär behandelt und wäre fast erblindet. Nur weil seine Mutter so schnell handelte, ging es für Noah glimpflich aus. "Wir haben es bemerkt, bevor der Virus in den Blutkreislauf eindringen konnte", erzählt Ashley gegenüber "The Sun".

Noah ist auf dem Weg der Besserung

Zwei Operationen muss Noah über sich ergehen lassen, im März dieses Jahres dann der Rückschlag: Dem Baby geht es wieder schlechter, es muss wieder medikamentös behandelt werden. "Jetzt wird er bis März 2020 nicht von der Medikation wegkommen", sagt Ashleigh. Auf Facebook ruft die 21-Jährige dazu auf, Neugeborene nicht ins Gesicht zu küssen. Noah muss sich während seiner Taufe infiziert haben, so viel steht für die Britin heute fest. Und so sehr sie ihr Baby auch liebt – von Liebesbekundungen mitten ins Gesicht wird sie künftig sicher absehen. 

Verwendete Quelle:Facebook

abl Gala

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