Nach Attacke auf Pflegerin: Das passiert jetzt mit dem "Problem-Nashorn"

Nashornbulle Kusini attackierte den Wagen einer Pflegerin und schmiss diesen mehrfach um. Der Serengeti-Park muss nun Konsequenzen ziehen.

Serengeti-Park Hodenhagenx

Das hätte mächtig schief gehen können. Doch zum Glück wurde die Pflegerin, deren Auto am Montagabend (26. August) im Serengeti-Park bei Hodenhagen von einem Breitmaulnashorn attackiert wurde, letztendlich nur leicht verletzt. Das berichtet unter anderem der "MDR". Doch was passiert jetzt mit dem Tier? Und wie geht es der Pflegerin heute?

Nashornbulle geht auf Pflegerin los

Als der Nashornbulle Kusini, 30, im Serengeti-Park durchdrehte und den Wagen der langjährigen Mitarbeiterin mehrfach überschlagen ließ, blieb den Augenzeugen, aber auch den Betrachtern des wenig später veröffentlichten Videos, regelrecht die Luft weg. Das Tier schien völlig außer Kontrolle geraten zu sein und ließ lange Zeit nicht von dem Wagen ab. Erst nach einer Weile konnten der Pflegerin Kollegen zur Hilfe eilen. Die Mitarbeiterin stieg nahezu unversehrt aus dem Wagen und rettete sich in das Fahrzeug der Kollegen.

Nun muss das Tier erneut umziehen

Gegenüber "Bild" gibt Parkchef Fabrizo Sepe Auskunft darüber, wie es seiner Mitarbeiterin heute geht: "Sie ist sehr erfahren, seit 25 Jahren bei uns. Sie hat eine Gehirnerschütterung und blaue Flecken, will aber Freitag wieder arbeiten." Dennoch sind natürlich Konsequenzen geplant. Schon kurz nach der Attacke war klar, dass der 30 Jahre alte Nashornbulle nicht im Park bleiben könne. "Es wird bereits nach einem passenden Zoo oder Tierpark gesucht, der Kusini zeitnah in seine Herde aufnehmen kann. Ein Tier, von dem eine potenzielle Gefahr für unsere Gäste oder Mitarbeiter ausgeht, kann nicht dauerhaft in unserer Obhut bleiben", erklärte eine Sprecherin.

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Kusini war erst vor gut einem Jahr in den Serengeti-Park gekommen, befindet sich aktuell eigentlich noch in der Eingewöhnungsphase. Doch nun muss sich das Tier wohl schon bald wieder an eine neue Umgebung gewöhnen. 

Verwendete Quelle: MDR, Bild

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