Myka Stauffer: YouTuberin erklärt: "Darum habe ich meinen Adoptivsohn wieder abgegeben"

YouTuberin Myka Stauffer hatte Ende Mai einen Mega-Shitstorm im Netz abbekommen, weil sie sich dazu entschieden hatte, ihren Adoptivsohn wieder abzugeben. Jetzt erklärt sie, warum sie diese Entscheidung treffen musste.

Myka Stauffer

Myka Stauffer, 33, hat vier leibliche Kinder, mit der Adoption des vierjährigen Huxley aus China wollten sie und ihr Mann James ihre Familie komplettieren. Doch es sollte anders kommen. 

Myka Stauffer entscheidet sich gegen Huxley

Gerade einmal zweieinhalb Jahre lebt Huxley bei Myka Stauffer und ihrer Familie, dann entscheiden sich die YouTuberin und ihr Mann Ende Mai dazu, den Jungen wieder abzugeben. Der Grund: Huxley leidet an Autismus, einer Krankheit, die nicht nur ganz besondere Bedürfnisse mit sich bringt, sondern Betroffene auch besonders pflegeintensiv macht. Zu viel für Myka und ihren Mann. Ende Mai entscheiden die beiden sich dazu, Huxley abzugeben. Im Netz erntet die 33-Jährige dafür viel Kritik, muss sich einiges gefallen lassen. Werbepartner springen ihr ab, sogar die Polizei soll Ermittlungen gegen sie eingeleitet haben. Das war vor vier Wochen. Seitdem hatte sich Myka Stauffer nicht öffentlich dazu geäußert – bis jetzt.

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Myka erklärt ihre Entscheidung

Vier Wochen lang herrschte auf den sozialen Kanälen Mykas Stillstand. Die 33-Jährige sagte nichts zu ihrer Entscheidung gegen Huxley. Jetzt veröffentlicht sie ein langes Statement, in dem sie sich nicht nur rechtfertigt, sondern auch Erklärungen liefert. 

"Unsere Entscheidung hat so vielen Menschen das Herz gebrochen und es tut mir leid, dass ich so viele Mütter, die zu mir aufgesehen haben, enttäuscht habe", leitet die ihr bewegendes Statement ein. Sie erklärt, sie sei zu blauäugig an die Adoption herangegangen, habe einfach nur verzweifelt einem Kind helfen wollen. Sie hätte sich besser darauf vorbereiten sollen, was es heißt, ein autistisches Kind zu sich zu holen, schreibt Myka. Heute plagen sie Schuldgefühle. "Ich weiß das, auch wenn er in seinem neuen Zuhause glücklicher ist und es ihm besser geht, es trotzdem ein traumatisches Erlebnis für ihn war und es tut mir leid. Kein Adoptivkind sollte ein weiteres Trauma erleben müssen. Ich wollte so dringend helfen, dass ich bereit war, jedes Kind, was mich braucht, mit nach Hause zu nehmen."

Keine Reue

Auch auf kursierende Gerüchte, sie habe Huxley nur zu Vermarktungszwecken adoptiert, geht sie ein. Das sei niemals der Fall gewesen. Jeder Cent, den sie mit Videos über ihn verdient habe, sei in seine Pflege geflossen, sagt Myka. Weiterhin stellt sie klar, dass es keine polizeilichen Ermittlungen gegen sie und ihre Familie gäbe. Und auch wenn sich das Ganze anders entwickelt hat, als sie sich gewünscht hätte, ist sie dennoch froh über den Ausgang: "Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich mir wünsche, das Ganze wäre nie passiert. Denn ich bin so froh, dass Huxley jetzt hier ist und nun auch die Hilfe bekommt, die er benötigt."

Positives Feedback

Für ihr ehrliches Statement bekommt Myka Zuspruch. Über 11 Tausend Likes hat sie für ihr Posting bekommen, ihre Fans und Follower schicken aufmunternde Worte der Zustimmung. Wo sich Huxley jetzt befindet, lässt Myka offen. Abschließend schickt sie Huxley ihre ganze Liebe und wünscht ihm die beste Zukunft, die er bekommen kann.  

Verwendete Quelle: Instagram

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