Wochenbettdepression: Mutter will sich das Leben nehmen – doch dieses Foto verändert alles

Nach der Geburt ihres Sohnes leidet Tori Block an einer postnatalen Depression. Sie sieht nahezu keinen Ausweg mehr, bis ihr Mann dieses Foto schießt

Auf ihrem Instagram-Account spricht Tori Block offen über ihre Krankheit.

Ein Kind zu bekommen ist eine der wunderbarsten Erfahrungen, die es gibt. Auch wenn es manchmal im ersten Moment nicht danach aussieht. Das hat Tori Block aus Kalifornien selbst miterleben müssen. Denn die junge Mutter wollte sich kurz nach der Geburt ihres Sohnes das Leben nehmen.

Niemand spricht darüber

Nach der Entbindung litt Tori an einer postnatalen Depression - auch Wochenbettdepression genannt. In Deutschland sind davon zehn bis 15 Prozent der Mütter betroffen, wie das "Ärzteblatt" berichtet. Daher leiden viele Frauen kurz nach der Geburt unter einer depressiven Phase - doch nur wenige sprechen darüber.

Und genau diese Verschwiegenheit möchte Tori brechen. Und zwar mit einem Foto auf Instagram. Ein Foto, das sie selbst dazu gebracht hat, etwas zu ändern und sich Hilfe zu suchen. Darauf ist zu sehen, wie sie ihren Sohn stillt und dabei fürchterlich weint. Dazu schreibt sie: "Das bin ich an dem Höhepunkt meiner postnatalen Depression." Sie habe ihren Mann gebeten es aufzunehmen, um sie irgendwann daran zu erinnern, wie weit sie gekommen sei, wenn sie das Ganze überwinden würde. Und genau das hat sie. 

Suizidgedanken

Dass sie an einer Wochenbettdepression litt, habe Tori erst bemerkt, als ihre Schwester sie darauf angesprochen habe. "Als ich bemerkt habe, das sich depressiv und an einem dunkeln Ort bin, bekam ich suizidale Gedanken", erzählt die junge Mutter gegenüber "Love What Matters". Zu diesem Zeitpunkt sei ihr Sohn drei Monate alt gewesen.

Erst als sie nach Möglichkeiten googelte, wie sie sich selbst das Leben nehmen könne, merkte die Mutter, dass sie dringend Hilfe brauchte. Gemeinsam mit ihrer Familie und einer Therapie schaffte sie es schließlich ihre Depression zu überwinden. Nun möchte die Mutter anderen Frauen, die in derselben Situation stecken, auf Instagram helfen offen über ihre Krankheit zu sprechen. Und das macht sie offensichtlich mit Erfolg: Das Bild hat mittlerweile 3.000 Likes und viele Kommentare von Müttern, die von ihren Erfahrungen erzählen. 

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche