5.000 Euro Umsatz: Diese Frau verkauft ihre Muttermilch an Bodybuilder

Rafaela Lamprou hat nach der Entbindung mehr Milch produziert, als ihr Sohn trinken konnte. Doch sie fand schnell eine lukrative Verwendung dafür

Rafaela verkaufte ihre überschüssige Muttermilch - und machte damit ein Wahnsinns-Geschäft.

Als Rafaela Lamprou ihren Sohn Anjelo bekam, fing sie an ihn zu stillen. Nur produzierte die Mutter viel mehr Milch, als der Kleine trinken konnte. Weil der Platz im Kühlschrank immer knapper wurde, verschenkte sie die überschüssige Milch zunächst an andere Mamas, doch dann stieß die Mutter aus Zypern auf ein ganz anderes Geschäftsmodell.

Florierendes Geschäft

Plötzlich habe Rafaela auch Anfragen von Männern bekommen, wie sie "Independent" erzählte. "Am Anfang waren es vor allem Bodybuilder. Sie sagten die Milch sei gut für den Muskelaufbau." Allerdings hätten auch Männer mit Fetisch die junge Mutter nach ihrer Milch gefragt. Sie verkaufte rund 28 Gramm für einen Euro. 

UNIQUE THINGS Rafaela Lamprou (24), a young woman in Cyprus had mom's milk so that she sold her milk to foreigners men...

Gepostet von Rosleni Rachmat am Sonntag, 4. März 2018

 Als sie erkannte, wie groß die Nachfrage nach ihrer Milch war, startete Rafaela eine Facebook-Gruppe. So konnten die Fremden die Mutter besser erreichen. Mittlerweile hat Rafaela mehr als 5.000 Euro verdient und mehr als 500 Liter Muttermilch an Fremde abgegeben. "Ich habe keine Ahnung, was sie damit machen, aber sie sagten mir, dass sie sie konsumieren", erzählt Rafaela.

Muskelaufbau dank Muttermilch?

Offensichtlich gehen Fitnessfans davon aus, dass Muttermilch Babys groß und stark macht - dann müsste das ja auch bei Erwachsenen funktionieren. Quasi Muskelaufbau im Handumdrehen. Leider funktioniert das in der Praxis nicht so wie gedacht. Muttermilch enthält zwar Wachstumshormone, die sind aber in erster Linie nicht für den Aufbau von Muskeln bestimmt.

Um überhaupt eine Wirkung zu erzielen, müssten Sportler schon sehr große Mengen davon trinken, erklärt Ernährungsberaterin Katharina Fodor gegenüber „20min.ch“. Wer also einen Adonis-Körper will, der sollte lieber bei den Proteinshakes bleiben. Die bringen nicht nur mehr, sondern schmecken vermutlich auch viel besser.

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