Mückenzeit: Diese Menschen werden besonders oft gestochen

"Dein Blut ist eben süß", heißt es oft. Aber es ist mehr als das. Wir klären über die Faktoren auf, welche die juckenden Stiche begünstigen

Autsch! Da ist es passiert.

Autsch! Da ist es passiert.

Kennen Sie das auch? Sie sind bei eitel Sonnenschein mit ihren Freundinnen unterwegs, durchstreifen die Parks, sitzen gemütlich bei einer Weinschorle im Biergarten und die Mücken interessieren sich nur für Sie? Und das, obwohl Sie sich sorgsam mit Insektenschutz eingecremt haben?

Autsch! Da ist es passiert.

Autsch! Da ist es passiert.

Deshalb werden Sie häufig gestochen

"Süßes Blut", wie der Volksmund glauben machen will, führt Mücken nicht dazu, einen zu stechen. Hauptsächlich sind es der Geruch der Bakterien auf unserer Haut und unser Ausstoß an Kohlendioxid, der die lästigen Blutsauger anzieht.

Dies sind die Faktoren, die Sie zu einer willkommenen Beute für Mücken machen:

1.) Die Blutgruppe

Die schlechte, da unabänderliche, Nachricht zuerst: Studien zufolge sind Menschen mit Blutgruppe 0 bis zu 83% stärker von Mückenstichen betroffen. Da hilft auch regelmäßiges Eincremen nichts. Die Mücken "fliegen" auf Sie!

2.) Sport

Menschen, die sich gerne an der frischen Luft bewegen, sind auch besonders gefährdet. Denn nicht nur das andere Geschlecht findet einen gestählten Körper beim Sport anziehend: Je höher die Körpertemperatur ist, desto stärker werden Mücken auf einen aufmerksam. Deswegen muss man noch lange nicht sein Sportprogramm einstellen, man sollte sich bloß überlegen, ob man sich nicht vielleicht besser zweimal eincremt, bevor man sich auf seine allabendliche Runde durch den Stadtpark macht.

3.) Dunkle Kleidung

Moskitos können sowohl schlecht sehen, als auch schlecht fliegen. Deswegen weichen sie Windböen aus, indem sie möglichst in Bodennähe fliegen und ihre Beute anhand des Kontrasts zum hellen Horizont bestimmen. Während helle Kleidung mit dem Hintergrund verschmilzt, sticht dunkle Kleidung besonders hervor. Bewegt sich das Objekt dann noch besonders viel, ist dies eine willkommene Einladung für die lästigen Blutsauger. Die bessere Erkennbarkeit ist auch einer der Gründe dafür, dass große Menschen öfter attackiert werden. Zudem stoßen große Menschen größere Mengen des verlockenden Kohlendioxids aus und haben eine höhere relative Körpertemperatur.

4.) Alkohol

Ein stärkendes Getränk im Biergarten? Das gefällt auch der Mücke

Ein stärkendes Getränk im Biergarten? Das gefällt auch der Mücke

Das macht den Besuch im Biergarten auch nicht attraktiver: Alkohol zieht Mücken magisch an. Genauer genommen den Geruch, den wir verstörmen, wenn wir Alkohol getrunken haben. Schon drei Bier führen einer französischen Studie zufolge dazu, dass man um 30 Prozent öfter gestochen wird. Forscher führen das darauf zurück, dass Mücken gerne auch mal an überreifen Früchten naschen, die schon gären.

5.) Schwangerschaft

Als hätten Schwangere nicht schon genug lästige Nebeneffekte, mit denen sie sich rumschlagen müssen, sind sie auch noch doppelt so anfällig für Mückenstiche wie Nicht-Schwangere. Das liegt an ihrem verstärkten Kohlendioxid-Ausstoß und ihrer erhöhten Körpertemperatur - besonders um den großen Bauch herum.

Was lernen wir also daraus? Wenn Sie eine kleine, nicht schwangere, Frau sind, die alkoholfreies Blut der Gruppe AB in sich trägt, das Sie nie beim Sport an der frischen Luft in Wallung geraten lassen: Herzlichen Glückwunsch! Mücken werden einen großen Bogen um Sie fliegen!

Für alle anderen empfehlen wir ein gutes Insektenschutzmittel mit mindestens 15% DEET, das alle 90 Minuten neu auf die Haut aufgetragen wird.

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