Medizinisches Wunder: Ärzte retten das Baby einer hirntoten Frau

Nachdem Sandra Pedro mehrere Jahre lang an diversen Krankheiten litt, kam sie mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus - wenig später wurde dort ihr Hirntod festgestellt. Bei Nachuntersuchungen entdeckten die Ärzte etwas Erstaunliches

Babyhand

In Portugal ereignete sich eine tragische und gleichzeitig erstaunliche Geschichte.

Jahrelanger Kampf

Nachdem die 37-Jährige Sandra Petro jahrelang neben Lungenentzündungen und chronischen Herzproblemen auch mit einem Nierentumor zu kämpfen hatte, kam sie Anfang des Jahres mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus.

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Der italienische Künstler Giuseppe Penone hat im Jahr 1968 eine Skulptur an einem Baum des Nasher Sculpture Center in Dallas befestigt. Wie der Baum heute aussieht, sehen Sie im Video.
©Gala

Unmittelbar danach verfiel sie ins Koma und die Ärzte konnten nur noch ihren Hirntod festgestellen.

Die Ärzte wussten, dass sie schwanger war und machten bei nachfolgenden Untersuchungen eine erstaunliche Entdeckung: Der Embryo im Bauch der toten Sandra Petro war am Leben.

Medizinisches Wunder

Die Körperfunktionen der Mutter wurden mit Hilfe von Maschinen aufrechterhalten. Die Ärzte sorgten so dafür, dass das Baby im Bauch weiter leben und wachsen konnte. Die Pfleger des Krankenhauses spielten dem Baby klassische Musik vor oder sprachen mit ihm. Auch der Bauch der Mutter wurde regelmäßig von ihnen massiert.

"Ihm hat das Singen am besten gefallen, da hat er sich am meisten bewegt." äußerte sich einer der Pfleger gegenüber der britischen Tageszeitung "The Mirror".

Das medizinische Wunder siegte: Nach 107 Tagen konnte der kleine Junge geboren werden und die Familie konnte auch endlich mit einer Beerdigung Abschied von der Mutter nehmen. Nach Aussage des Vaters gehe es dem kleinen Lorenco gut und auch seine Entwicklung scheint normal zu verlaufen.

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