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Australien Mann will Spinne töten und bekommt Besuch von der Polizei

Spinnen in den eigenen vier Wänden - für einen australischen Mann eine Katastrophe
Spinnen in den eigenen vier Wänden - für einen australischen Mann eine Katastrophe
© Shutterstock
Als laute Schreie und aggressive Beschimpfungen aus einem Haus ertönen, rufen Spaziergänger ängstlich die Polizei. Als die Beamten daraufhin das Haus stürmen, bietet sich ein komischer Anblick

Wer in Australien lebt, muss seinen Lebensraum mit einer Bandbreite an großen und kleinen Tieren teilen. Denn Australien zählt zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt weltweit. Doch sind davon nicht alle, wie beispielsweise Kängurus oder Koalas, süß anzusehen. Einige von ihnen zählen zu den giftigsten oder gar gefährlichsten Tieren überhaupt.

Eine Spinne verirrte sich in dem Haus einer Familie aus Perth

Wenn sich eines dieser weniger kuscheligen Tiere in die eigenen vier Wände verirrt, können wir daher nachvollziehen, wenn daraufhin eine nicht ganz so gelassene Reaktion folgt. Das Verhalten einer Familie aus Perth als sie eine Spinne in ihrem Wohnzimmer erblickten, löste jedoch Dinge aus, mit denen sie so wahrscheinlich nicht gerechnet hätten.

Beamten stürmten das Haus

Spaziergänger hörten aggressive Laute, Schreie und eine Männerstimme, die immer wieder brüllte: "Warum stirbst du nicht?", aus dem Inneren des Hauses. Aus Angst vor einem Blutbad, alarmierten sie umgehend die Polizei. Auch die Beamten reagierten umgehend auf die besorgniserregende Beschreibung der Spaziergänger und stürmten das Haus, aus dem die aggressiven Schreie zu hören waren. Die Polizei rechnete damit, gleich ein schlimmes Szenario mit ansehen zu müssen - doch dann kam alles ganz anders. Zeitgleich vermeldeten die Beamten ein Post auf Twitter zur aktuellen Situation.

Zitternd und aufgebracht versuchte der Mann die Spinne zu töten

Im Wohnzimmer ergab sich für die Polizisten dann jedoch ein fast zum Schmunzeln komisches Bild: Ein zitternder und aufgebrachter Vater versuchte vergebens im Wohnzimmer eine große Spinne zu töten. Der Mann litt offenbar unter ausgeprägter Arachnophobie. 

Auf Twitter lösten die Beamten die vermeintliche Katastrophe auf

Kurze Zeit später lösten die Beamten auch auf Twitter die vermeintliche Katastrophe auf: "Die Die Polizisten sprachen mit allen Beteiligten und stellten fest, dass der Ehemann lediglich versuchte, eine Spinne zu töten (er litt unter ernsthafter Spinnenangst). Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten, die er der Polizei verursacht hatte. Niemand wurde verletzt – außer der Spinne." Der Bericht endet: "Kein weiterer Polizeieinsatz notwendig." 

 Verwendete Quellen:Stern, The Guardian, Twitter

jku Gala

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